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Otto Herschmann und die olympische Bewegung

Die Etablierung des modernen Sports in Österreich

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  • 304 pages
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1912 errang Otto Herschmann im Fechtbewerb der Olympischen Spielen in Stockholm den zweiten Rang. Der studierte Rechtsanwalt war zugleich wirkmächtiger Sport-Funktionär (ÖOC-Präsident 1912-1914; Gründer des Traditionsclubs WAC; Präsident des Österreichischen Schwimmverbandes). 1904 publizierte er mit dem Band "Wiener Sport" ein Schlüsselwerk zum Verständnis des sich ausdifferenzierenden modernen Sports in der Habsburgermetropole. Im Juni 1942 wurde Herschmann in das Vernichtungslager Sobibor deportiert und dort ermordet. Im vorliegenden Band werden die verschieden Facetten von Herschmanns Leben und Handeln im gesellschafts- und sportpolitischen Umfeld seiner Zeit detailliert dargestellt. Dabei wird zugleich die Funktion und Bedeutung des bewegungskulturellen Phänomens Sport im Modernisierungsprozess der Habsburgermonarchie ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sichtbar

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Otto Herschmann und die olympische Bewegung, Matthias Marschik

Language
Released
2021
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Title
Otto Herschmann und die olympische Bewegung
Subtitle
Die Etablierung des modernen Sports in Österreich
Language
German
Released
2021
Pages
304
ISBN10
3990980866
ISBN13
9783990980866
Series
Description
1912 errang Otto Herschmann im Fechtbewerb der Olympischen Spielen in Stockholm den zweiten Rang. Der studierte Rechtsanwalt war zugleich wirkmächtiger Sport-Funktionär (ÖOC-Präsident 1912-1914; Gründer des Traditionsclubs WAC; Präsident des Österreichischen Schwimmverbandes). 1904 publizierte er mit dem Band "Wiener Sport" ein Schlüsselwerk zum Verständnis des sich ausdifferenzierenden modernen Sports in der Habsburgermetropole. Im Juni 1942 wurde Herschmann in das Vernichtungslager Sobibor deportiert und dort ermordet. Im vorliegenden Band werden die verschieden Facetten von Herschmanns Leben und Handeln im gesellschafts- und sportpolitischen Umfeld seiner Zeit detailliert dargestellt. Dabei wird zugleich die Funktion und Bedeutung des bewegungskulturellen Phänomens Sport im Modernisierungsprozess der Habsburgermonarchie ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sichtbar