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Inventing Nature. Pflanzen in der Kunst

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Sie leben und ermöglichen Leben, werden studiert, genutzt, gezüchtet, geliebt, ­gesammelt, verwandelt, ausgerottet oder gehegt. Sie können heilsam sein oder dem Menschen ­gefährlich werden. Sie sind Material, das wir ­­gestalten, Metaphern, Symbole, Schmuck, Bestandteile einer speziellen Zeichensprache, Projektionsobjekte unserer Sehnsüchte und Ängste, Indikatoren ­unserer ­geistigen und see­lischen ­Verfassung, schön, schrecklich, eigensinnig und längst nicht vollständig erforscht. Ganz sicher ­bergen sie noch frappierende Geheimnisse und raffinierte Mechanismen, von denen wir lernen können - zu leben, zu ­kooperieren, uns zu verwandeln und zu wachsen. Und ebenso sicher lässt sich ein eklatant wachsendes Interesse und ­Engagement der Öffentlichkeit konstatieren angesichts des Diskurses über das »Anthropozän«, also des jüngst angebrochenen Erdzeitalters, in dem die gesamte Natur - die atmosphärischen Prozesse ebenso wie alle anderen von Pflanzen, Tieren und Anorganischem gebildeten Ökosysteme - von den Aktivitäten und Hinterlassen­schaften des Menschen gezeichnet ist. Ausstel­lung und Buch zeigen »Erlesenes« aus der Sammlung der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe und zeitgenös­sische künstlerische Auseinandersetzungen mit Vegetabilem. Sie ­rekonstruieren damit aus kunsthistorischer Sicht unsere neuzeit­liche Lektüre im »Buch der Natur«.--(Verlagshomepage)

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Inventing Nature. Pflanzen in der Kunst, Kirsten Claudia Voigt

Language
Released
2021
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(Paperback)
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Title
Inventing Nature. Pflanzen in der Kunst
Language
German
Released
2021
Format
Paperback
Pages
351
ISBN10
3864423120
ISBN13
9783864423123
Series
Description
Sie leben und ermöglichen Leben, werden studiert, genutzt, gezüchtet, geliebt, ­gesammelt, verwandelt, ausgerottet oder gehegt. Sie können heilsam sein oder dem Menschen ­gefährlich werden. Sie sind Material, das wir ­­gestalten, Metaphern, Symbole, Schmuck, Bestandteile einer speziellen Zeichensprache, Projektionsobjekte unserer Sehnsüchte und Ängste, Indikatoren ­unserer ­geistigen und see­lischen ­Verfassung, schön, schrecklich, eigensinnig und längst nicht vollständig erforscht. Ganz sicher ­bergen sie noch frappierende Geheimnisse und raffinierte Mechanismen, von denen wir lernen können - zu leben, zu ­kooperieren, uns zu verwandeln und zu wachsen. Und ebenso sicher lässt sich ein eklatant wachsendes Interesse und ­Engagement der Öffentlichkeit konstatieren angesichts des Diskurses über das »Anthropozän«, also des jüngst angebrochenen Erdzeitalters, in dem die gesamte Natur - die atmosphärischen Prozesse ebenso wie alle anderen von Pflanzen, Tieren und Anorganischem gebildeten Ökosysteme - von den Aktivitäten und Hinterlassen­schaften des Menschen gezeichnet ist. Ausstel­lung und Buch zeigen »Erlesenes« aus der Sammlung der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe und zeitgenös­sische künstlerische Auseinandersetzungen mit Vegetabilem. Sie ­rekonstruieren damit aus kunsthistorischer Sicht unsere neuzeit­liche Lektüre im »Buch der Natur«.--(Verlagshomepage)