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Alois Hergouth wird am 31. Mai 1925 als elftes Kind eines Maurers und einer Hausfrau in Graz geboren. Bescheidene Lebensverhältnisse und eine starke Bindung an die Mutter prägen seine Kindheit. 1943 macht er die Matura und wird wenig später Soldat in Dresden. Nach bitteren Kriegserlebnissen und einem längeren Einsatz im Arbeitslager kehrt er im Herbst 1945 nach Graz zurück. 1946 veröffentlicht er seine ersten Gedichte im Band Bekenntnis zu Österreich und in der Literaturzeitschrift Der Plan. 1953 erscheint sein erster Gedichtband Neon und Psyche. Ab 1954 arbeitet er als Assistent bei Viktor von Geramb und engagiert sich für die Gründung des Forum Stadtpark und der Literaturzeitschrift manuskripte. 1959 findet er im slowenischen Sladka gora seine zweite Heimat, wo seine besondere Sprachkunst reift. Der 1965 entstandene Gedichtband Sladka gora gibt bis heute Zeugnis davon. Nach seinem Studium 1960 arbeitet er ab 1963 am Institut für Volkskunde der Universität Graz. Krankheitsbedingt tritt er 1978 in den Ruhestand und widmet sich seinen künstlerischen Interessen. Neben mehreren Gedichtbänden veröffentlicht er den autobiografisch geprägten Prosaband Der Mond im Apfelgarten. 1995 wird ihm der Ehrenring der Landes Steiermark verliehen, gefolgt von dem Berufstitel Professor (1999) und dem Ehrenring der Stadt Graz (2000). Die letzten Jahre verbringt Hergouth bei seinen Büchern und Blumen, wo er am 17. Januar 2002 stirbt.
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Das lyrische Werk, Alois Hergouth
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- 2005
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- (Hardcover)
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