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Kolonialismus im frühen deutschen Film

Eine Figurenanalyse der Beispiele "Dr. Solf besucht Togo" und "Allein im Urwald. Die Rache der Afrikanerin"

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  • 88 pages
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Erst langsam scheint in Deutschland ein Bewusstsein fur die ehemaligen Kolonien zu erwachen - noch weniger gesellschaftliche und wissenschaftliche Prasenz hat der deutsche Kolonialfilm. Dabei zeigen sich bereits hier die (medialen) Ursprunge von Nationalismus und Rassismus. Die Arbeit untersucht anhand zweier Beispiele, wie mittels einer Hierarchie die Konstruktion der Anderen erzeugt wird. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der Figurengestaltung als ideologische Projektionsflache. Besondere Berucksichtigung erfahrt dabei der schwarze weibliche Korper als Kontrastfolie zum deutschen Helden. Ausserdem stellt die Autorin die Zusammenhange von Filmindustrie und Feminismus als Katalysatoren eines aufkeimenden deutschen Nationalismus her. Die Arbeit verbindet Saids othering, Mulveys gaze und Balazs' Normalitat des weissen Korpers im Kontext der geschichtlichen Entwicklung zu einem fachubergreifenden Werk und liefert Hintergrundinformationen zur aktuellen Debatte.

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Kolonialismus im frühen deutschen Film, Lisa Chiara Thiel

Language
Released
2020
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(Paperback)
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Title
Kolonialismus im frühen deutschen Film
Subtitle
Eine Figurenanalyse der Beispiele "Dr. Solf besucht Togo" und "Allein im Urwald. Die Rache der Afrikanerin"
Language
German
Publisher
Tectum Verlag
Released
2020
Format
Paperback
Pages
88
ISBN10
3828844634
ISBN13
9783828844636
Series
Description
Erst langsam scheint in Deutschland ein Bewusstsein fur die ehemaligen Kolonien zu erwachen - noch weniger gesellschaftliche und wissenschaftliche Prasenz hat der deutsche Kolonialfilm. Dabei zeigen sich bereits hier die (medialen) Ursprunge von Nationalismus und Rassismus. Die Arbeit untersucht anhand zweier Beispiele, wie mittels einer Hierarchie die Konstruktion der Anderen erzeugt wird. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der Figurengestaltung als ideologische Projektionsflache. Besondere Berucksichtigung erfahrt dabei der schwarze weibliche Korper als Kontrastfolie zum deutschen Helden. Ausserdem stellt die Autorin die Zusammenhange von Filmindustrie und Feminismus als Katalysatoren eines aufkeimenden deutschen Nationalismus her. Die Arbeit verbindet Saids othering, Mulveys gaze und Balazs' Normalitat des weissen Korpers im Kontext der geschichtlichen Entwicklung zu einem fachubergreifenden Werk und liefert Hintergrundinformationen zur aktuellen Debatte.