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Jungferntanz

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  • 250 pages
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Erstmals 1971 in Norwegen veröffentlicht, variiert dieser fesselnde Roman (Faldbakkens vierter) das Märchen von "Dornröschen" im Bereich der ernsthaften psychologischen Fiktion. Maude, eine 47-jährige Jungfrau, ist in Mr. Eldmann verliebt, einen ruhigen, unauffälligen Mitbewohner im Pension. Sie überzeugt sich selbst, dass Eldmann in einer geheimen "Sprache der Liebe" mit ihr kommuniziert; in Wirklichkeit steckt sie in einem Morast aus Selbsttäuschung fest. Maudes unterdrückte Sexualität wird pathologisch, und während sich ihr Geisteszustand verschlechtert, nimmt ihre Fantasie, einen "schlafenden Prinzen" zu finden, besorgniserregende Ausmaße an. Faldbakken schreibt überzeugend aus der Perspektive der gequälten Jungfer; wenn ihre Übergenauigkeit zu Beginn des Buches etwas klaustrophobisch wirkt, erreicht die Sprache schließlich eine geschmeidige Spannung, die durch die dunkle Wendung am Ende des Romans ansprechend expansiv wird.

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Jungferntanz, Knut Faldbakken

Language
Released
1991
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(Paperback)
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Title
Jungferntanz
Language
German
Publisher
rororo
Released
1991
Format
Paperback
Pages
250
ISBN10
3499126907
ISBN13
9783499126901
Series
Original title
Maude danser
Description
Erstmals 1971 in Norwegen veröffentlicht, variiert dieser fesselnde Roman (Faldbakkens vierter) das Märchen von "Dornröschen" im Bereich der ernsthaften psychologischen Fiktion. Maude, eine 47-jährige Jungfrau, ist in Mr. Eldmann verliebt, einen ruhigen, unauffälligen Mitbewohner im Pension. Sie überzeugt sich selbst, dass Eldmann in einer geheimen "Sprache der Liebe" mit ihr kommuniziert; in Wirklichkeit steckt sie in einem Morast aus Selbsttäuschung fest. Maudes unterdrückte Sexualität wird pathologisch, und während sich ihr Geisteszustand verschlechtert, nimmt ihre Fantasie, einen "schlafenden Prinzen" zu finden, besorgniserregende Ausmaße an. Faldbakken schreibt überzeugend aus der Perspektive der gequälten Jungfer; wenn ihre Übergenauigkeit zu Beginn des Buches etwas klaustrophobisch wirkt, erreicht die Sprache schließlich eine geschmeidige Spannung, die durch die dunkle Wendung am Ende des Romans ansprechend expansiv wird.