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In diesem Roman wird Charles Baudelaire als ein wahrer Held dargestellt, der der Wahrheit und der Vorstellungskraft treu bleibt. Er wird am Ende seines Lebens in einem Hotelzimmer in Brüssel gezeigt, wo er unter den Folgen der Syphilis leidet und allmählich seinen Verstand und seine Sprache verliert. Der Autor erkundet das Geheimnis dieser letzten Tage und hinterfragt, was tatsächlich geschah, während der Dichter der Fleurs du Mal seiner Erinnerung gegenübersteht. Warum hat er sich entschieden, sich sowohl physisch als auch mental zu verlieren und die Welt zu verfluchen? Bernard-Henri Lévy konstruiert seine Erzählung um diesen ins Exil getriebenen Baudelaire, der von seinem Scheitern überzeugt ist und bald aphasisch wird. In einem fast kriminalistischen Ton wird der Leser von einem belgischen Bordell zu postromantischen Kreisen, von einem Abendessen bei den Hugo bis zu den Qualen eines abtrünnigen Priesters geführt. Eine Untersuchung entfaltet sich, die Zeugen wie Jeanne Duval, Sainte-Beuve und Madame Aupick heranzieht, die jeweils ihre Perspektive auf diese langsame Agonie einbringen. Durch ihre Berichte thematisiert der Autor wiederkehrende Motive: Missverständnis, Ruhm, Kunstgriff und die Tragödie unvollendeter Werke, während er die Literatur und ihr Schicksal im Schatten Baudelaires hinterfragt.
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Die letzten Tage des Charles Baudelaire, Bernard-Henri Lévy
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- 1992
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- (Hardcover)
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