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Dort, wo heute in Frankfurt die Doppeltürme der Deutschen Bank aufragen, kommt 1903 Lene Wertheim zur Welt. Die Wertheims sind eine alteingesessene jüdische Familie im feinen Westend, mit festen Grundsätzen und Regeln. Man feiert Weihnachten als prunkvolles Familienfest - zum Entsetzen der orthodoxen Verwandtschaft. 'Die Juden sind wie alle anderen, und wenn sie es nicht sind, sollten sie es sein', erklärt Eduard Wertheim, Bankier, Kunstsammler und Mäzen, seinen Nichten und Neffen. Jacob, der Intellektuelle in der Familie, gründet eine Buchhandlung am Römer. Und Elias Süßkind, Eduards Freund und Schwager, wird Direktor des Städel - bis zur Schließung der Galerie zeitgenössischer Malerei 1933. Lene erhält 1938 in Paris für sich, ihren zweiten Mann und ihre beiden Kinder Ausreisevisa für die USA. Aber nicht alle Wertheims haben das Glück, sich rechtzeitig vor den Nazis in Sicherheit bringen zu können.
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Strassen von gestern, Silvia Tennenbaum
- Language
- Released
- 1997
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- (Paperback)
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- Title
- Strassen von gestern
- Language
- German
- Authors
- Silvia Tennenbaum
- Publisher
- Fischer-Taschenbuch-Verl.
- Released
- 1997
- Format
- Paperback
- Pages
- 568
- ISBN10
- 3596135400
- ISBN13
- 9783596135400
- Series
- Tags
- Fiction, Historical Themes, Historical Fiction, Germany, World War II, 20th century, Berlin, Jews, Nazism, Jewish Literature, Genealogy, Third Reich (Nazi Germany), 1933-1945, Concentration camps, Adolf Hitler, Emigration, Frankfurt am Main, Persecution of Jews, Weimar Republic, Generations, Generational Differences
- Original title
- Yesterday's streets
- Rating
- 3.65 out of 5
- Description
- Dort, wo heute in Frankfurt die Doppeltürme der Deutschen Bank aufragen, kommt 1903 Lene Wertheim zur Welt. Die Wertheims sind eine alteingesessene jüdische Familie im feinen Westend, mit festen Grundsätzen und Regeln. Man feiert Weihnachten als prunkvolles Familienfest - zum Entsetzen der orthodoxen Verwandtschaft. 'Die Juden sind wie alle anderen, und wenn sie es nicht sind, sollten sie es sein', erklärt Eduard Wertheim, Bankier, Kunstsammler und Mäzen, seinen Nichten und Neffen. Jacob, der Intellektuelle in der Familie, gründet eine Buchhandlung am Römer. Und Elias Süßkind, Eduards Freund und Schwager, wird Direktor des Städel - bis zur Schließung der Galerie zeitgenössischer Malerei 1933. Lene erhält 1938 in Paris für sich, ihren zweiten Mann und ihre beiden Kinder Ausreisevisa für die USA. Aber nicht alle Wertheims haben das Glück, sich rechtzeitig vor den Nazis in Sicherheit bringen zu können.







