Explore the latest books of this year!
Bookbot

Grete Budde

Werke für die Universität

Parameters

  • 68 pages
  • 3 hours of reading

More about the book

Die Bildhauerin Grete Budde (1883–1967) ist in den vergangenen Jahrzehnten in Vergessenheit geraten. Der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung der Zentralen Kustodie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg entdeckt Leben und Werk der Künstlerin neu. Die Tochter eines jüdischen Hutfabrikanten aus Luckenwalde wurde Anfang des 19. Jahrhunderts bei namenhaften Künstlern in Paris, Berlin und München ausgebildet. Ein ungewöhnlicher Schritt, galt doch die Bildhauerei damals als genuin männlichen Domäne, und Frauen war der Zugang zu Kunsthochschulen verwehrt. 1913 heiratete die freischaffende Künstlerin den Mediziner Werner Budde (1886–1960) und ließ sich mit ihm in Halle (Saale) nieder. An ihrem neuen Lebensmittelpunkt schuf Grete Budde über fünf Jahrzehnte bemerkenswert individuelle Büsten von Professoren der hallischen Universität, aber auch von Freunden und Verwandten. Als Jüdin war Grete Budde gezwungen, sich während der NS-Zeit aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Nach ihrem Tod im Jahr 1967 gerieten sie und ihr Werk in Vergessenheit. Ein Text, der Leben und Werk der Künstlerin rekonstruiert, ein biografischer Zeitstrahl und ein Verzeichnis ihrer bisher bekannten Werke dokumentieren das Wissen über die Künstlerin und dienen als Grundlage für weiterführende Forschung.

Book purchase

Grete Budde, Doreen Pöschl, Lisa Pribik

Language
Released
2022
product-detail.submit-box.info.binding
(Hardcover)
We’ll email you as soon as we track it down.

Payment methods

No one has rated yet.Add rating

Title
Grete Budde
Subtitle
Werke für die Universität
Language
German
Released
2022
Format
Hardcover
Pages
68
ISBN10
3963116781
ISBN13
9783963116780
Series
Description
Die Bildhauerin Grete Budde (1883–1967) ist in den vergangenen Jahrzehnten in Vergessenheit geraten. Der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung der Zentralen Kustodie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg entdeckt Leben und Werk der Künstlerin neu. Die Tochter eines jüdischen Hutfabrikanten aus Luckenwalde wurde Anfang des 19. Jahrhunderts bei namenhaften Künstlern in Paris, Berlin und München ausgebildet. Ein ungewöhnlicher Schritt, galt doch die Bildhauerei damals als genuin männlichen Domäne, und Frauen war der Zugang zu Kunsthochschulen verwehrt. 1913 heiratete die freischaffende Künstlerin den Mediziner Werner Budde (1886–1960) und ließ sich mit ihm in Halle (Saale) nieder. An ihrem neuen Lebensmittelpunkt schuf Grete Budde über fünf Jahrzehnte bemerkenswert individuelle Büsten von Professoren der hallischen Universität, aber auch von Freunden und Verwandten. Als Jüdin war Grete Budde gezwungen, sich während der NS-Zeit aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Nach ihrem Tod im Jahr 1967 gerieten sie und ihr Werk in Vergessenheit. Ein Text, der Leben und Werk der Künstlerin rekonstruiert, ein biografischer Zeitstrahl und ein Verzeichnis ihrer bisher bekannten Werke dokumentieren das Wissen über die Künstlerin und dienen als Grundlage für weiterführende Forschung.