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Fünf Kinder in einem Park

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  • 240 pages
  • 9 hours of reading

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Neben der Leidenschaft für alte Grimoires und Bücher hatte Simone de Saint-Exupéry (1898-1978), wie ihr jüngerer Bruder Antoine, auch eine Leidenschaft für das Schreiben. Ihre Kindheitserinnerungen sind von bemerkenswerter Frische und Spontaneität. Wir erkennen die Kulisse und die Akteure einer wunderbaren Kindheit, deren Reminiszenz bereits die Einsamkeit der saharischen Wüste in „Terre des hommes“ bevölkerte: „Vor dieser transfigurierten Wüste erinnere ich mich an die Spiele meiner Kindheit, an den dunklen und goldenen Park, den wir mit Göttern bevölkerten, an das grenzenlose Reich, das wir aus diesem nie ganz bekannten, nie ganz durchforschten Quadratkilometer zogen. Wir bildeten eine geschlossene Zivilisation, in der die Schritte einen Geschmack hatten, in der die Dinge einen Sinn hatten, der in keiner anderen erlaubt war. Was bleibt, wenn man, erwachsen geworden, unter anderen Gesetzen lebt, aus dem schattigen Park der Kindheit, magisch, eisig, brennend, dessen kleinen grauen Steinmauer man jetzt, wenn man zurückkehrt, mit einer Art Verzweiflung von außen entlanggeht und sich wundert, dass in einem so engen Raum eine Provinz geschlossen ist, die man zu seinem Unendlichen gemacht hat, und versteht, dass man in dieses Unendliche nie wieder eintreten wird, denn es ist im Spiel und nicht im Park, in das man zurückkehren müsste.“

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Fünf Kinder in einem Park, Simone de Saint Exupéry

Language
Released
2003
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(Paperback),
Book condition
Good
Price
€1.99

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3.8
Very Good
4 Ratings

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Language
German
Publisher
Lübbe
Released
2003
Format
Paperback
Pages
240
ISBN10
3404615204
ISBN13
9783404615209
Series
Original title
Monsieur papa
Rating
3.75 out of 5
Description
Neben der Leidenschaft für alte Grimoires und Bücher hatte Simone de Saint-Exupéry (1898-1978), wie ihr jüngerer Bruder Antoine, auch eine Leidenschaft für das Schreiben. Ihre Kindheitserinnerungen sind von bemerkenswerter Frische und Spontaneität. Wir erkennen die Kulisse und die Akteure einer wunderbaren Kindheit, deren Reminiszenz bereits die Einsamkeit der saharischen Wüste in „Terre des hommes“ bevölkerte: „Vor dieser transfigurierten Wüste erinnere ich mich an die Spiele meiner Kindheit, an den dunklen und goldenen Park, den wir mit Göttern bevölkerten, an das grenzenlose Reich, das wir aus diesem nie ganz bekannten, nie ganz durchforschten Quadratkilometer zogen. Wir bildeten eine geschlossene Zivilisation, in der die Schritte einen Geschmack hatten, in der die Dinge einen Sinn hatten, der in keiner anderen erlaubt war. Was bleibt, wenn man, erwachsen geworden, unter anderen Gesetzen lebt, aus dem schattigen Park der Kindheit, magisch, eisig, brennend, dessen kleinen grauen Steinmauer man jetzt, wenn man zurückkehrt, mit einer Art Verzweiflung von außen entlanggeht und sich wundert, dass in einem so engen Raum eine Provinz geschlossen ist, die man zu seinem Unendlichen gemacht hat, und versteht, dass man in dieses Unendliche nie wieder eintreten wird, denn es ist im Spiel und nicht im Park, in das man zurückkehren müsste.“