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Irisches Tagebuch

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Als die "schönste Liebeserklärung an ein Land" wird das "Irische Tagebuch" von Heinrich Böll oft bezeichnet, doch es ist weit mehr. Böll benötigt den Schatten, der Konturen erscheinen lässt, und setzt Mosaikartig Erlebtes und Beobachtetes zu einem Bild zusammen. Die Grundfarbe Grau wird durch vielfältige Abstufungen lebendig, wodurch die Helligkeit intensiver empfunden wird. Irland, abseits von Wirtschaftswunder und Tourismus, ist ein Land, in dem die Straßen Kühen und Schulkindern gehören, wo harte Arbeit und Armut Hand in Hand gehen und viele Kinder als Emigranten im Ausland leben müssen. Hier ist der tägliche Regen sicherer als das tägliche Brot, und Kirche sowie Wirtshaus erfüllen zentrale Lebensfunktionen. Böll widmet seine Impressionen diesem Irland und verbindet Folklore, Literatur, Geschichte und Soziales zu einem feinsinnigen Portrait. Bei Lesern, die Irland bereits besucht haben, weckt das "Irische Tagebuch" Wehmut und vielleicht Heimweh. Für jene, die noch nicht auf der "Insel der Heiligen" waren, entsteht eine Sehnsucht nach einem Land, das sie fast schon zu kennen glauben.

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Irisches Tagebuch, Heinrich Böll

Language
Released
1996
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(Paperback)
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3.9
Very Good
1249 Ratings

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Language
German
Publisher
dtv
Released
1996
Format
Paperback
ISBN10
3423083018
ISBN13
9783423083010
Series
Original title
Irisches Tagebuch
Rating
3.9 out of 5
Description
Als die "schönste Liebeserklärung an ein Land" wird das "Irische Tagebuch" von Heinrich Böll oft bezeichnet, doch es ist weit mehr. Böll benötigt den Schatten, der Konturen erscheinen lässt, und setzt Mosaikartig Erlebtes und Beobachtetes zu einem Bild zusammen. Die Grundfarbe Grau wird durch vielfältige Abstufungen lebendig, wodurch die Helligkeit intensiver empfunden wird. Irland, abseits von Wirtschaftswunder und Tourismus, ist ein Land, in dem die Straßen Kühen und Schulkindern gehören, wo harte Arbeit und Armut Hand in Hand gehen und viele Kinder als Emigranten im Ausland leben müssen. Hier ist der tägliche Regen sicherer als das tägliche Brot, und Kirche sowie Wirtshaus erfüllen zentrale Lebensfunktionen. Böll widmet seine Impressionen diesem Irland und verbindet Folklore, Literatur, Geschichte und Soziales zu einem feinsinnigen Portrait. Bei Lesern, die Irland bereits besucht haben, weckt das "Irische Tagebuch" Wehmut und vielleicht Heimweh. Für jene, die noch nicht auf der "Insel der Heiligen" waren, entsteht eine Sehnsucht nach einem Land, das sie fast schon zu kennen glauben.