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Der europäische Konsens und die Rolle rechtsunverbindlicher Europaratsdokumente in der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte.

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Die Arbeit untersucht die Rolle von Europaratsdokumenten als Beispiel internationalen Soft Laws in der Rechtsprechung des EGMR, insbesondere hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Ermittlung eines europäischen Konsenses. Sie ordnet die Rechtsfigur des europäischen Konsenses in die Grundlagen rechtsvergleichender Methodik ein und schlägt strukturierte Ansätze zur Konsens-Ermittlung vor. Rechtsvergleichende Argumentation ist gängige Praxis in den Urteilsbegründungen des EGMR, der eine eigene Rechtsfigur für die Auslegung und Anwendung der EMRK etabliert hat. Die Untersuchung ermittelt, in welchen Anwendungsbereichen und methodischen Zusammenhängen der EGMR Soft Law berücksichtigt und welchen Stellenwert es einnimmt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Bedeutung dieser Dokumente bei der Ermittlung eines europäischen Konsenses. Die Arbeit gliedert sich in mehrere Abschnitte, die Begriffsbestimmungen, die Entwicklung der rechtsvergleichenden Argumentation, eine empirische Untersuchung der Rolle von Europaratsdokumenten und Vorschläge zur Strukturierung der Konsens-Methode behandeln. Der Anhang enthält eine Liste der untersuchten Urteile sowie Ergebnisse der quantitativen empirischen Untersuchung.

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Der europäische Konsens und die Rolle rechtsunverbindlicher Europaratsdokumente in der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte., Frederike Maaß

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2021
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(Paperback)
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