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Tiere vor Gericht?

Strukturelles Durchsetzungsdefizit im Tierschutzrecht und die Rolle der strategischen Prozessführung

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Die Interessen von Tieren vor Gericht zu vertreten, wird zunehmend als eine der großen Herausforderungen unserer Zeit zur Herstellung umfassender sozialer Gerechtigkeit verstanden. Nina Kerstensteiner beschäftigt sich mit dem gesellschaftlichen Wertewandel im Bereich des Tierschutzes und der Notwendigkeit einer rechtlichen Abbildung. Entscheidendes Defizit des geltenden Rechts ist das strukturelle Durchsetzungsdefizit. Mangels subjektiver Rechtsverletzung besteht bei Verstößen gegen das Tierschutzgesetz keine gerichtliche Kontrollmöglichkeit. Die Autorin beleuchtet Reformmöglichkeiten und ordnet die strategische Prozessführung im Bereich des Tierrechts in den deutschen Kontext ein. Unter Zugrundelegung von politischen und rechtlichen Aspekten kann sie zeigen, dass strategische Prozessführung ein taugliches Mittel ist, um gesellschaftlichen Wandel rechtlich abzubilden. Die Arbeit wurde mit dem Preis 2024 der Winter-Stiftung für Rechte der Natur sowie mit dem Juratisbona-Preis 2024 ausgezeichnet..

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Tiere vor Gericht?, Nina Kerstensteiner

Language
Released
2024
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(Paperback)
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Title
Tiere vor Gericht?
Subtitle
Strukturelles Durchsetzungsdefizit im Tierschutzrecht und die Rolle der strategischen Prozessführung
Language
German
Publisher
Mohr Siebeck
Released
2024
Format
Paperback
Pages
381
ISBN13
9783161636967
Series
Description
Die Interessen von Tieren vor Gericht zu vertreten, wird zunehmend als eine der großen Herausforderungen unserer Zeit zur Herstellung umfassender sozialer Gerechtigkeit verstanden. Nina Kerstensteiner beschäftigt sich mit dem gesellschaftlichen Wertewandel im Bereich des Tierschutzes und der Notwendigkeit einer rechtlichen Abbildung. Entscheidendes Defizit des geltenden Rechts ist das strukturelle Durchsetzungsdefizit. Mangels subjektiver Rechtsverletzung besteht bei Verstößen gegen das Tierschutzgesetz keine gerichtliche Kontrollmöglichkeit. Die Autorin beleuchtet Reformmöglichkeiten und ordnet die strategische Prozessführung im Bereich des Tierrechts in den deutschen Kontext ein. Unter Zugrundelegung von politischen und rechtlichen Aspekten kann sie zeigen, dass strategische Prozessführung ein taugliches Mittel ist, um gesellschaftlichen Wandel rechtlich abzubilden. Die Arbeit wurde mit dem Preis 2024 der Winter-Stiftung für Rechte der Natur sowie mit dem Juratisbona-Preis 2024 ausgezeichnet..