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Gefühle machen Politik

Populismus, Ressentiments und die Chancen der Verletzlichkeit

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Gefühle sind eine zentrale Motivationskraft, die Beziehungen zu anderen Menschen fördern oder zur Abgrenzung von feindlichen Gruppen führen. Der Autor erläutert anhand aktueller politischer Beispiele, wie Emotionen politisches Handeln beeinflussen und wie Politik mit Gefühlen gemacht wird. Emotionen helfen uns, unsere Umwelt zu erkennen, unsere Empfindungen auszudrücken und diese zu bewerten. In der Politik entfalten sie eine besondere Macht: Populismus nutzt affektive Wut, Neid und Ressentiments, die das soziale Miteinander vergiften. Im Gegensatz dazu eröffnen Gefühle wie Empathie und Hoffnung alternative Perspektiven. Das Buch behandelt die psychoanalytische Sozialpsychologie des Populismus, die Dynamiken von Misstrauen und Verschwörungstheorien während der Corona-Krise sowie die Rolle des Bösen in der menschlichen Existenz. Es beleuchtet auch die psychopolitische Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, den Rechtspopulismus und die Willkommenskultur, und untersucht die konträren Weltbilder von politischen Parteien. Ein zentrales Thema ist das Bewusstsein für Verletzlichkeit und die kollektive Verantwortung, die sich daraus ergibt. Der Autor reflektiert über die Herausforderungen und Chancen, die diese Emotionen in der aktuellen politischen Landschaft bieten, und schließt mit einem Ausblick auf die Zukunft und die Notwendigkeit eines neuen Leitbildes für Frieden und Verantwortung.

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Gefühle machen Politik, Hans-Jürgen Wirth

Language
Released
2022
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(Paperback)
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Title
Gefühle machen Politik
Subtitle
Populismus, Ressentiments und die Chancen der Verletzlichkeit
Language
German
Released
2022
Format
Paperback
Pages
336
ISBN13
9783837931518
Series
Description
Gefühle sind eine zentrale Motivationskraft, die Beziehungen zu anderen Menschen fördern oder zur Abgrenzung von feindlichen Gruppen führen. Der Autor erläutert anhand aktueller politischer Beispiele, wie Emotionen politisches Handeln beeinflussen und wie Politik mit Gefühlen gemacht wird. Emotionen helfen uns, unsere Umwelt zu erkennen, unsere Empfindungen auszudrücken und diese zu bewerten. In der Politik entfalten sie eine besondere Macht: Populismus nutzt affektive Wut, Neid und Ressentiments, die das soziale Miteinander vergiften. Im Gegensatz dazu eröffnen Gefühle wie Empathie und Hoffnung alternative Perspektiven. Das Buch behandelt die psychoanalytische Sozialpsychologie des Populismus, die Dynamiken von Misstrauen und Verschwörungstheorien während der Corona-Krise sowie die Rolle des Bösen in der menschlichen Existenz. Es beleuchtet auch die psychopolitische Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, den Rechtspopulismus und die Willkommenskultur, und untersucht die konträren Weltbilder von politischen Parteien. Ein zentrales Thema ist das Bewusstsein für Verletzlichkeit und die kollektive Verantwortung, die sich daraus ergibt. Der Autor reflektiert über die Herausforderungen und Chancen, die diese Emotionen in der aktuellen politischen Landschaft bieten, und schließt mit einem Ausblick auf die Zukunft und die Notwendigkeit eines neuen Leitbildes für Frieden und Verantwortung.