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Die kritische Auseinandersetzung mit der Sammlungsgeschichte des Kunstmuseums Basel beleuchtet einen entscheidenden Moment, als 1937 im Rahmen der nationalsozialistischen Kulturpolitik tausende Werke moderner Kunst als „entartet“ diffamiert und aus deutschen Museen entfernt wurden. Werke, die das NS-Regime als „international verwertbar“ einstuft, wurden kurz vor dem Zweiten Weltkrieg gegen Devisen ins Ausland verkauft. Der damalige Museumsdirektor Georg Schmidt erwarb 1939 das Gemälde „Tierschicksale“ von Franz Marc sowie 20 weitere bedeutende Werke der Klassischen Moderne für Basel. Der Katalog dokumentiert die Geschehnisse, beginnend mit den Beschlagnahmungen in deutschen Museen, und erläutert die historischen Zusammenhänge. Die Akteure der Institutionen und des Handels werden vorgestellt, während der kulturpolitische Gewaltakt des NS-Regimes offengelegt wird, der die Moderne in „verwertbare“ und der Vernichtung oder dem Vergessen preisgegebene Kunst spaltete. Beiträge zur Auktion der Galerie Fischer in Luzern, zum Vorgehen Georg Schmidts und zur Einordnung der Ankäufe in die Basler Sammlungsgeschichte heben spezifische Schweizer Aspekte hervor. Das Kunstmuseum Basel gilt als die älteste öffentliche Kunstsammlung der Welt.
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Zerrissene Moderne, Harald Pridgar, Kunstmuseum Basel
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