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Abriss der Psychoanalyse

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Freud war ein Meister der populären Darstellung seiner Lehren und bereitete es ihm Freude, sein Lebenswerk in verschiedenen Phasen zu präsentieren. Dabei gelang es ihm nicht nur, prägnante Pointen zu setzen, sondern auch neue Einsichten zu gewinnen. Er stellte sich seinen Lesern als interessierten, aber skeptischen Gesprächspartner vor und schrieb teilweise in Dialogform, um Einwände gegen die Psychoanalyse zu integrieren. Dieses rhetorische Prinzip prägt sowohl seine großen Vorlesungen als auch die kürzeren einführenden Darstellungen in diesem Band. Er beginnt mit dem klassischen ›Abriß der Psychoanalyse‹, einer posthum erschienenen Altersschrift, die 1938 im Londoner Exil verfasst wurde. Hierin findet sich auch grundlegendes Neues über den Abwehrmechanismus der »Spaltung«, der schwere psychische Störungen charakterisiert. Dem Spätwerk folgt eine kompakte Darstellung seiner fünf Kollegs von 1909 an der Clark University, die Freud als Verwirklichung eines Traumes empfand. Diese Vorlesungen vermitteln noch heute den »Zauber der Frühzeit der Psychoanalyse«. Den Abschluss bildet Freuds 1926 verfasste Stellungnahme zur ›Frage der Laienanalyse‹, die die Zulassung von Nicht-Medizinern zur psychoanalytischen Ausbildung thematisiert. Diese berühmten »Unterredungen mit einem Unparteiischen« gelten als eine der besten Einführungen in die Psychoanalyse.

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Abriss der Psychoanalyse, Sigmund Freud

Language
Released
1994
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(Paperback)
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3.8
Very Good
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Language
German
Released
1994
Format
Paperback
Pages
286
ISBN10
3596104343
ISBN13
9783596104345
Series
Rating
3.75 out of 5
Description
Freud war ein Meister der populären Darstellung seiner Lehren und bereitete es ihm Freude, sein Lebenswerk in verschiedenen Phasen zu präsentieren. Dabei gelang es ihm nicht nur, prägnante Pointen zu setzen, sondern auch neue Einsichten zu gewinnen. Er stellte sich seinen Lesern als interessierten, aber skeptischen Gesprächspartner vor und schrieb teilweise in Dialogform, um Einwände gegen die Psychoanalyse zu integrieren. Dieses rhetorische Prinzip prägt sowohl seine großen Vorlesungen als auch die kürzeren einführenden Darstellungen in diesem Band. Er beginnt mit dem klassischen ›Abriß der Psychoanalyse‹, einer posthum erschienenen Altersschrift, die 1938 im Londoner Exil verfasst wurde. Hierin findet sich auch grundlegendes Neues über den Abwehrmechanismus der »Spaltung«, der schwere psychische Störungen charakterisiert. Dem Spätwerk folgt eine kompakte Darstellung seiner fünf Kollegs von 1909 an der Clark University, die Freud als Verwirklichung eines Traumes empfand. Diese Vorlesungen vermitteln noch heute den »Zauber der Frühzeit der Psychoanalyse«. Den Abschluss bildet Freuds 1926 verfasste Stellungnahme zur ›Frage der Laienanalyse‹, die die Zulassung von Nicht-Medizinern zur psychoanalytischen Ausbildung thematisiert. Diese berühmten »Unterredungen mit einem Unparteiischen« gelten als eine der besten Einführungen in die Psychoanalyse.