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Antonio Di Mieri untersucht die Vorbilder der versicherungsvertragsrechtlichen Regelungen des Codice di commercio (1882) im Bereich der Binnenversicherung, insbesondere in der Anwendung auf die Feuerversicherung. Er stellt fest, dass neben dem Seeversicherungsrecht auch das belgische Gesetz zum Versicherungsrecht (1874) einen bedeutenden Einfluss hatte. Während in der Literatur oft behauptet wird, die Gesetzgeber des 19. Jahrhunderts hätten lediglich die Allgemeinen Versicherungsbedingungen der Versicherungsgesellschaften übernommen, beleuchtet Di Mieri die tatsächlichen Einflüsse auf die Regelungen des Codice di commercio. Er erkennt, dass das belgische Gesetz maßgeblich war, während auch das Seeversicherungsrecht spürbare Spuren hinterließ. In Bezug auf die Versicherungspraxis zeigt er, dass es zwar einige Einflüsse gab, jedoch auch erhebliche Unterschiede zwischen den gesetzlichen Regelungen und der tatsächlichen Feuerversicherungspraxis bestehen. Die Untersuchung gliedert sich in mehrere Abschnitte, die die Definition des Versicherungsvertrags, die Vertragsanbahnung, die Prämienzahlungspflicht, das versicherte Risiko sowie die Veränderungen im Versicherungsverhältnis und deren Folgen behandeln. Abschließend fasst der Autor seine Ergebnisse zusammen und weist auf offene Forschungsfragen hin.
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Die Feuerversicherung im italienischen Codice di commercio von 1882., Antonio Di Mieri
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