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Dieses Buch untersucht die Rekonstruktion der georgischen nationalen Identität nach der Rosenrevolution im November 2003, einer Zeit, in der neue Definitionen der georgischen nationalen Identität entstanden. Es analysiert, wie die Medien zur Bildung und Verbreitung dominanter Diskurse über die georgische nationale Identität beigetragen haben. Es beinhaltet eine kritische Diskursanalyse eines Medienarchivs, um die in den Medien hervorgehobenen dominanten Diskurse zur georgischen nationalen Identität zu identifizieren. Die Hauptdebatte über die georgische nationale Identität drehte sich um den Übergang von "Alter" zu "Neuer" Georgien und die Einheit des georgischen Volkes. Um diesen Diskurs der Einheit zu betonen, behandelten die Medien die nationale Identität, indem sie die multiethnische Realität Georgiens ausschlossen und das Christentum sowie die einzigartige georgische Kultur als vereinigende Faktoren hervorhoben. Der Diskurs über den Übergang von "Alter" zu "Neuer" Georgien wurde eingeführt, um die georgische nationale Identität von einem "Alten" Georgien zu unterscheiden, das mit Armut, Korruption und ethnischen Konflikten assoziiert wurde, und ein "Neues" Georgien vorzustellen, das mit der Rosenrevolution verbunden ist und als Erfolgsgeschichte der georgischen Demokratie dargestellt wird.
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Reconstruction of Georgian National Identity after the Rose Revolution, Nino Marshania
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