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Die beiden Grundprobleme der Erkenntnistheorie

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  • 476 pages
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In einem Brief von 1932 beschrieb Karl Popper Die beiden Grundprobleme der Erkenntnistheorie als „...ein Kind von Krisen, vor allem von ... der Krise der Physik.“ Das Werk ist ein bedeutender Beitrag zur Wissenschaftsphilosophie, Erkenntnistheorie und zur Philosophie des zwanzigsten Jahrhunderts. Die beiden grundlegenden Probleme des Wissens, die im Mittelpunkt des Buches stehen, sind das Induktionsproblem, das besagt, dass wir zwar nur eine begrenzte Anzahl von besonderen Ereignissen beobachten können, die Wissenschaft jedoch dennoch uneingeschränkte universelle Aussagen trifft; und das Abgrenzungsproblem, das nach einer Trennlinie zwischen empirischer Wissenschaft und Nicht-Wissenschaft fragt. Popper versucht, diese beiden grundlegenden Probleme mit seiner berühmten Theorie der Falsifizierbarkeit zu lösen und argumentiert, dass die in der Wissenschaft getroffenen Inferenz nicht induktiv, sondern deduktiv sind; Wissenschaft beginnt nicht mit Beobachtungen und verallgemeinert diese, sondern mit Problemen, die sie mit kühnen Hypothesen angreift.

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Die beiden Grundprobleme der Erkenntnistheorie, Karl Popper

Language
Released
1979
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(Paperback)
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4.0
Very Good
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Title
Die beiden Grundprobleme der Erkenntnistheorie
Language
German
Publisher
Mohr Siebeck
Released
1979
Format
Paperback
Pages
476
ISBN10
3168382116
ISBN13
9783168382119
Series
Original title
Die beiden Grundprobleme der Erkenntnistheorie
Rating
4 out of 5
Description
In einem Brief von 1932 beschrieb Karl Popper Die beiden Grundprobleme der Erkenntnistheorie als „...ein Kind von Krisen, vor allem von ... der Krise der Physik.“ Das Werk ist ein bedeutender Beitrag zur Wissenschaftsphilosophie, Erkenntnistheorie und zur Philosophie des zwanzigsten Jahrhunderts. Die beiden grundlegenden Probleme des Wissens, die im Mittelpunkt des Buches stehen, sind das Induktionsproblem, das besagt, dass wir zwar nur eine begrenzte Anzahl von besonderen Ereignissen beobachten können, die Wissenschaft jedoch dennoch uneingeschränkte universelle Aussagen trifft; und das Abgrenzungsproblem, das nach einer Trennlinie zwischen empirischer Wissenschaft und Nicht-Wissenschaft fragt. Popper versucht, diese beiden grundlegenden Probleme mit seiner berühmten Theorie der Falsifizierbarkeit zu lösen und argumentiert, dass die in der Wissenschaft getroffenen Inferenz nicht induktiv, sondern deduktiv sind; Wissenschaft beginnt nicht mit Beobachtungen und verallgemeinert diese, sondern mit Problemen, die sie mit kühnen Hypothesen angreift.