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Universalenzyklopädie der menschlichen Dummheit

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  • 731 pages
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Ein Spaß im Walfischformat, sagt der Übersetzer, und außerdem eine kleine Sensation. Mit wütender Akribie hat Flaubert dreißig Jahre lang Materialien und Notizen für sein letztes Werk Bouvard und Pécuchetgesammelt, von dem posthum nur der erste Band erschien; der zweite sollte ein einmaliges Buch werden, ein maßloser Rundumschlag gegen alle nur denkbaren Verirrungen des menschlichen Geistes - ob es nun um die elegante Welt ging, umLiteratur, Medizin, Politik oder Wissenschaft. Der Sottisier ist der Steinbruch zu dieser verdammten Schwarte. Flauberts tödliche Waffe ist das skurrile, peinliche, erbärmliche Zitat. Jeder Satz aus dem Sottisier vernichtet eine Autorität. Und auch, wenn viele Namen der Helden, die er vorführt, uns kaum mehr etwas sagen - von ihren heutigen Nachfolgern unterschiedet sie so wenig, als hätte Flaubert vor dem Fernseher gesessen. Das Resultat ist ein ebenso erschreckendes wie amüsantes Pandämonium des offiziellen Schwachsinns.

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Universalenzyklopädie der menschlichen Dummheit, Gustave Flaubert

Language
Released
2004
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(Hardcover)
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3.7
Very Good
62 Ratings

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Language
German
Publisher
Eichborn
Released
2004
Format
Hardcover
Pages
731
ISBN10
3821807393
ISBN13
9783821807393
Series
Rating
3.7 out of 5
Description
Ein Spaß im Walfischformat, sagt der Übersetzer, und außerdem eine kleine Sensation. Mit wütender Akribie hat Flaubert dreißig Jahre lang Materialien und Notizen für sein letztes Werk Bouvard und Pécuchetgesammelt, von dem posthum nur der erste Band erschien; der zweite sollte ein einmaliges Buch werden, ein maßloser Rundumschlag gegen alle nur denkbaren Verirrungen des menschlichen Geistes - ob es nun um die elegante Welt ging, umLiteratur, Medizin, Politik oder Wissenschaft. Der Sottisier ist der Steinbruch zu dieser verdammten Schwarte. Flauberts tödliche Waffe ist das skurrile, peinliche, erbärmliche Zitat. Jeder Satz aus dem Sottisier vernichtet eine Autorität. Und auch, wenn viele Namen der Helden, die er vorführt, uns kaum mehr etwas sagen - von ihren heutigen Nachfolgern unterschiedet sie so wenig, als hätte Flaubert vor dem Fernseher gesessen. Das Resultat ist ein ebenso erschreckendes wie amüsantes Pandämonium des offiziellen Schwachsinns.