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Die Erschiessung des Landesverräters Ernst S.

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  • 145 pages
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Niklaus Meienbergs Enquete über den Landesverräter Ernst S. zählt zu den Klassikern der Schweizer Reportageliteratur. Der harmlose Sonderling aus einer Arbeiterfamilie gerät in die schonungslose Strafmaschine der helvetischen Militärjustiz, während gegen hochrangige Armeevertreter, obwohl sie in der Nazizeit den Tatbestand des Landesverrats viel eindeutiger erfüllen, mit «sträflicher Milde» verfahren wird.Mit dieser Reportage über den harmlosen Landesverräter Ernst S. gelang Meienberg erstmals eine explosive Mischung aus Geschichtsschreibung, Journalismus und Literatur.Kein Text der Schweizer Gegenwartsliteratur hat soviel Aufsehen erregt wie Niklaus Meienbergs Reportage über den Landesverräter Ernst S., der aus Geldnot und Frustration den Nationalsozialisten Granaten und läppische Informationen vermittelt und dafür mit dem Leben bezahlt. Während die erfolgreiche Verfilmung der Enquete in Deutschland mit einer hohen Auszeichnung bedacht wurde, suchte die offizielle Schweiz Meienbergs Arbeit von Beginn an zu behindern, sperrte ihm Archivmaterial, das hoffähigen Historikern zugänglich war, und verweigerte eine Qualitätsprämie. Im neu hinzugefügten zweiten Teil des Buches schildert der Autor ausführlich die unorthodoxen Mittel und «illegalen, aber legitimen» Umwege, die er finden musste, um dieses ausgesparte Kapitel der Schweizer Zeitgeschichte darlegen zu können.

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Die Erschiessung des Landesverräters Ernst S., Niklaus Meienberg

Language
Released
1992
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(Paperback)
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4.5
Very Good
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Language
German
Publisher
Limmat-Verl.
Released
1992
Format
Paperback
Pages
145
ISBN10
3857912014
ISBN13
9783857912016
Series
Rating
4.5 out of 5
Description
Niklaus Meienbergs Enquete über den Landesverräter Ernst S. zählt zu den Klassikern der Schweizer Reportageliteratur. Der harmlose Sonderling aus einer Arbeiterfamilie gerät in die schonungslose Strafmaschine der helvetischen Militärjustiz, während gegen hochrangige Armeevertreter, obwohl sie in der Nazizeit den Tatbestand des Landesverrats viel eindeutiger erfüllen, mit «sträflicher Milde» verfahren wird.Mit dieser Reportage über den harmlosen Landesverräter Ernst S. gelang Meienberg erstmals eine explosive Mischung aus Geschichtsschreibung, Journalismus und Literatur.Kein Text der Schweizer Gegenwartsliteratur hat soviel Aufsehen erregt wie Niklaus Meienbergs Reportage über den Landesverräter Ernst S., der aus Geldnot und Frustration den Nationalsozialisten Granaten und läppische Informationen vermittelt und dafür mit dem Leben bezahlt. Während die erfolgreiche Verfilmung der Enquete in Deutschland mit einer hohen Auszeichnung bedacht wurde, suchte die offizielle Schweiz Meienbergs Arbeit von Beginn an zu behindern, sperrte ihm Archivmaterial, das hoffähigen Historikern zugänglich war, und verweigerte eine Qualitätsprämie. Im neu hinzugefügten zweiten Teil des Buches schildert der Autor ausführlich die unorthodoxen Mittel und «illegalen, aber legitimen» Umwege, die er finden musste, um dieses ausgesparte Kapitel der Schweizer Zeitgeschichte darlegen zu können.