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Ikavische Erdkunde

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  • 328 pages
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Ivan Frano Jukić war die erste Persönlichkeit in der Geschichte Bosniens und der Herzegowina, die ein Bewusstsein dafür hatte, wie wichtig es war, sein eigenes Land zu kennen. Er suchte es ganz unmittelbar kennenzulernen, indem er reiste und alles besichtigte, was für ihn erreichbar war. Darüber verfasste er fünf Reiseberichte und die erste systematische Erdkunde in der Geschichte Bosniens und der Herzegowina. Unser Anliegen war es, auf den Spuren von Jukić' letzter bosnischen Reise im Jahre 1845 zu reisen, uns dem Spiel der doppelten Perspektive mit seinen und unseren Augen zu schauen, mit den Augen seiner Zeit und der heutigen Zeit und dies als eine Art Hommage niederzuschreiben. Wir haben uns nicht buchstäblich an seinen Reiseweg gehalten. Im Unterschied zu ihm waren wir „gehandicapt“: er reiste zu Pferde und zu Fuß, wir mit dem Auto, und das erwies sich auf den alten Wegen, gewundenen Bergpfaden und bei karstigen Unwägbarkeiten oft als machtlos. Außerdem interessierte uns auf der Reise noch einiges mehr, das für Jukić nicht von Interesse war. Und so sind wir uns in einem Abstand von fast zweihundert Jahren immer wieder begegnet, haben uns getrennt, wieder getroffen und gegenseitig ergänzt.

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Ikavische Erdkunde, Ivan Lovrenovič

Language
Released
2022
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(Hardcover)
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Title
Ikavische Erdkunde
Language
German
Publisher
Dram radosti
Released
2022
Format
Hardcover
Pages
328
ISBN10
9926498027
ISBN13
9789926498023
Series
Description
Ivan Frano Jukić war die erste Persönlichkeit in der Geschichte Bosniens und der Herzegowina, die ein Bewusstsein dafür hatte, wie wichtig es war, sein eigenes Land zu kennen. Er suchte es ganz unmittelbar kennenzulernen, indem er reiste und alles besichtigte, was für ihn erreichbar war. Darüber verfasste er fünf Reiseberichte und die erste systematische Erdkunde in der Geschichte Bosniens und der Herzegowina. Unser Anliegen war es, auf den Spuren von Jukić' letzter bosnischen Reise im Jahre 1845 zu reisen, uns dem Spiel der doppelten Perspektive mit seinen und unseren Augen zu schauen, mit den Augen seiner Zeit und der heutigen Zeit und dies als eine Art Hommage niederzuschreiben. Wir haben uns nicht buchstäblich an seinen Reiseweg gehalten. Im Unterschied zu ihm waren wir „gehandicapt“: er reiste zu Pferde und zu Fuß, wir mit dem Auto, und das erwies sich auf den alten Wegen, gewundenen Bergpfaden und bei karstigen Unwägbarkeiten oft als machtlos. Außerdem interessierte uns auf der Reise noch einiges mehr, das für Jukić nicht von Interesse war. Und so sind wir uns in einem Abstand von fast zweihundert Jahren immer wieder begegnet, haben uns getrennt, wieder getroffen und gegenseitig ergänzt.