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Tagebuch 1935-1942

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Von 1935 bis zu seinem Tod führte Albert Camus eine Reihe von Notizbüchern, um Ideen für zukünftige Werke zu skizzieren, Gesprächsfetzen und Auszüge aus Büchern, die er las, festzuhalten sowie seine Gedanken über den Tod und den Schrecken des Krieges, seine Gefühle zu Frauen, Einsamkeit und Kunst sowie seine Wertschätzung für die algerische Sonne und das Meer niederzuschreiben. Diese drei Bände enthalten alle Einträge aus der Zeit, als Camus in Europa noch völlig unbekannt war, bis zu seinem Tod bei einem Autounfall im Jahr 1960, auf dem Höhepunkt seiner schöpferischen Kraft. 1957 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen. Als spirituelle und intellektuelle Autobiografie beschäftigen sich Camus' Notizbücher vor allem mit dem, was er fühlte, als mit dem, was er tat. Es ist für den Leser faszinierend zu beobachten, wie er bestimmte Themen und Ideen aufgreift und entwickelt, andere, die zunächst vielversprechend schienen, verwirft und verschiedene Arten von Erfahrungen erkundet. Obwohl die Notizbücher Camus als Übungsfeld dienten, ist die Prosa von überlegener Qualität, was eine kurze spontane Vignette oder einen Moment sinnlicher Schönheit, der schnell auf der Seite festgehalten wird, zu einem kleinen Kunstwerk macht. Hier ist ein Zeugnis eines der ungewöhnlichsten Geister unserer Zeit.

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Tagebuch 1935-1942, Albert Camus

Language
Released
1963
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(Hardcover)
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4.3
Very Good
58 Ratings

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Title
Tagebuch 1935-1942
Language
German
Publisher
Rowohlt
Released
1963
Format
Hardcover
Series
Notebooks
First published
1962
Original title
Carnets I
Rating
4.3 out of 5
Description
Von 1935 bis zu seinem Tod führte Albert Camus eine Reihe von Notizbüchern, um Ideen für zukünftige Werke zu skizzieren, Gesprächsfetzen und Auszüge aus Büchern, die er las, festzuhalten sowie seine Gedanken über den Tod und den Schrecken des Krieges, seine Gefühle zu Frauen, Einsamkeit und Kunst sowie seine Wertschätzung für die algerische Sonne und das Meer niederzuschreiben. Diese drei Bände enthalten alle Einträge aus der Zeit, als Camus in Europa noch völlig unbekannt war, bis zu seinem Tod bei einem Autounfall im Jahr 1960, auf dem Höhepunkt seiner schöpferischen Kraft. 1957 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen. Als spirituelle und intellektuelle Autobiografie beschäftigen sich Camus' Notizbücher vor allem mit dem, was er fühlte, als mit dem, was er tat. Es ist für den Leser faszinierend zu beobachten, wie er bestimmte Themen und Ideen aufgreift und entwickelt, andere, die zunächst vielversprechend schienen, verwirft und verschiedene Arten von Erfahrungen erkundet. Obwohl die Notizbücher Camus als Übungsfeld dienten, ist die Prosa von überlegener Qualität, was eine kurze spontane Vignette oder einen Moment sinnlicher Schönheit, der schnell auf der Seite festgehalten wird, zu einem kleinen Kunstwerk macht. Hier ist ein Zeugnis eines der ungewöhnlichsten Geister unserer Zeit.