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Der Jugendstil ist eine kunstgeschichtliche Epoche um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Äußerlich kennzeichnende Teile oder Elemente des Jugendstils sind dekorativ geschwungene Linien sowie flächenhafte florale Ornamente und die Aufgabe von Symmetrien. Bei solchen formalen Klassifizierungen darf allerdings nicht übersehen werden, dass der Jugendstil keineswegs eine so geschlossene Bewegung war, wie die Bezeichnung „Jugendstil“ heute bei uns den Anschein erwecken mag. Es handelt sich um eine Reihe von teilweise auch sehr divergierenden Strömungen innerhalb Europas, die sich allenfalls in der Abkehr vom Historismus wirklich einig waren, also der Ablehnung der bis dato gängigen Praxis der Nachahmung historisch überlieferter Formvorbilder. Aus dem Inhalt: Schlußakkord und Neubeginn / England -Ruskin, Morris und die Präraffaeliten / Glasgow -Blütezeit der Raumkunst / Paris -Weltaustellungen und Bourgeoisie / Nancy -Diktion der Pflanzen- und Tiermotive / Belgien -Die neue Architektur / Niederlande -Die abstrakte Linie und De Stijl /. bis zur Wiener Werkstätte -Vollendung des Gesamtkunstwerks
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Jugend-stil, Gabriele Fahr-Becker
- Language
- Released
- 1995
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- (Hardcover)
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- Title
- Jugend-stil
- Language
- German
- Authors
- Gabriele Fahr-Becker
- Released
- 1995
- Format
- Hardcover
- Series
- Tags
- Non-Fiction, Art & Culture, Historical Themes, History, Hobby, Art, Architecture, References & Manuals, Architecture & Urbanism, Czech & Slovak history, Crafts, Europe, Art History & Criticism, History of Art, Czechoslovakia, Artists, Interiors, Furniture, Color Photographs, Decorations, Artisanal Crafts, 1st Half of the 20th Century, Art Nouveau, Applied Arts, Art Styles
- First published
- 1996
- Original title
- Jugendstil
- Rating
- 3.6 out of 5
- Description
- Der Jugendstil ist eine kunstgeschichtliche Epoche um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Äußerlich kennzeichnende Teile oder Elemente des Jugendstils sind dekorativ geschwungene Linien sowie flächenhafte florale Ornamente und die Aufgabe von Symmetrien. Bei solchen formalen Klassifizierungen darf allerdings nicht übersehen werden, dass der Jugendstil keineswegs eine so geschlossene Bewegung war, wie die Bezeichnung „Jugendstil“ heute bei uns den Anschein erwecken mag. Es handelt sich um eine Reihe von teilweise auch sehr divergierenden Strömungen innerhalb Europas, die sich allenfalls in der Abkehr vom Historismus wirklich einig waren, also der Ablehnung der bis dato gängigen Praxis der Nachahmung historisch überlieferter Formvorbilder. Aus dem Inhalt: Schlußakkord und Neubeginn / England -Ruskin, Morris und die Präraffaeliten / Glasgow -Blütezeit der Raumkunst / Paris -Weltaustellungen und Bourgeoisie / Nancy -Diktion der Pflanzen- und Tiermotive / Belgien -Die neue Architektur / Niederlande -Die abstrakte Linie und De Stijl /. bis zur Wiener Werkstätte -Vollendung des Gesamtkunstwerks
















