Explore the latest books of this year!
Bookbot

Die chinesische Mauer

Eine Farce

Authors

Book rating

Parameters

  • 91 pages
  • 4 hours of reading

More about the book

Wie in anderen seiner Stücke stellt Max Frisch auch in Die chinesische Mauer das Problem des Intellektuellen. In einer Zeit, in der die Menschheit, fähig, den Planeten zu zerstören, vor einer endgültigen Wahl steht, wagt der Intellektuelle es, sich dem Despoten zu stellen. Wird er den Mut haben, zu sprechen, und wenn er spricht, wird er gehört werden? Der Despot ist hier der chinesische Kaiser Wang-Ti, der die Große Mauer errichten ließ. Die Handlung spielt also einige Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung, gleichzeitig aber auch heute. Dabei erscheinen Brutus ebenso wie Christoph Kolumbus, Kleopatra ebenso wie Napoleon... Wenn die wesentliche Rolle des Dramatikers, wie Ibsen behauptet, darin besteht, Fragen zu stellen, übernimmt Max Frisch dies hier voll und ganz. Er tut dies mit Ernst; er tut es auch mit jener unerschütterlichen Fantasie, die Pessimismus mit Humor und fröhlicher Heiterkeit verbindet.

Book purchase

Die chinesische Mauer, Max Frisch

Language
Released
1976
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
We’ll email you as soon as we track it down.

Payment methods

4.0
Very Good
2 Ratings

We’re missing your review here.

Title
Die chinesische Mauer
Subtitle
Eine Farce
Language
German
Authors
Max Frisch
Publisher
Suhrkamp
Released
1976
Format
Paperback
Pages
91
ISBN10
3518000659
ISBN13
9783518000656
Series
Rating
4 out of 5
Description
Wie in anderen seiner Stücke stellt Max Frisch auch in Die chinesische Mauer das Problem des Intellektuellen. In einer Zeit, in der die Menschheit, fähig, den Planeten zu zerstören, vor einer endgültigen Wahl steht, wagt der Intellektuelle es, sich dem Despoten zu stellen. Wird er den Mut haben, zu sprechen, und wenn er spricht, wird er gehört werden? Der Despot ist hier der chinesische Kaiser Wang-Ti, der die Große Mauer errichten ließ. Die Handlung spielt also einige Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung, gleichzeitig aber auch heute. Dabei erscheinen Brutus ebenso wie Christoph Kolumbus, Kleopatra ebenso wie Napoleon... Wenn die wesentliche Rolle des Dramatikers, wie Ibsen behauptet, darin besteht, Fragen zu stellen, übernimmt Max Frisch dies hier voll und ganz. Er tut dies mit Ernst; er tut es auch mit jener unerschütterlichen Fantasie, die Pessimismus mit Humor und fröhlicher Heiterkeit verbindet.