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Leidenschaften und Interessen

Politische Begründungen des Kapitalismus vor seinem Sieg

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Welche politischen Folgen hat ökonomisches Wachstum? Da die zeitgenössischen Sozialwissenschaften keine befriedigende Antwort auf diese wichtige Frage zu geben vermögen, geht Hirschman zunächst ins 17. und 18. Jahrhundert zurück, als es die beiden »Disziplinen« der Wirtschaftswissenschaften und der politischen Wissenschaft noch nicht gab. Er rekonstruiert das intellektuelle Klima jener Epoche und zeichnet den verwickelten ideologischen Transformationsprozeß nach, in dessen Verlauf die lange als Todsünde der Habsucht denunzierte Verfolgung materieller Interessen zu dem wurde, was die aufsässigen und zerstörerischen Leidenschaften des Menschen im Zaum hält. Daraus ergibt sich eine neue Entstehungsgeschichte des Geistes des Kapitalismus, die im Gegensatz zu der Annahme eines scharfen Bruchs zwischen dem Alten und dem Neuen – ein gemeinsames Merkmal des Marxschen und des Weberschen Denkens – die Kontinuität zwischen beidem betont. Ein Klassiker!

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Leidenschaften und Interessen, Albert O. Hirschman

Language
Released
1987
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(Paperback)
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3.8
Very Good
45 Ratings

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Subtitle
Politische Begründungen des Kapitalismus vor seinem Sieg
Language
German
Publisher
Suhrkamp
Released
1987
Format
Paperback
Pages
160
ISBN10
3518282700
ISBN13
9783518282700
Series
Original title
The passions and the interests
Rating
3.8 out of 5
Description
Welche politischen Folgen hat ökonomisches Wachstum? Da die zeitgenössischen Sozialwissenschaften keine befriedigende Antwort auf diese wichtige Frage zu geben vermögen, geht Hirschman zunächst ins 17. und 18. Jahrhundert zurück, als es die beiden »Disziplinen« der Wirtschaftswissenschaften und der politischen Wissenschaft noch nicht gab. Er rekonstruiert das intellektuelle Klima jener Epoche und zeichnet den verwickelten ideologischen Transformationsprozeß nach, in dessen Verlauf die lange als Todsünde der Habsucht denunzierte Verfolgung materieller Interessen zu dem wurde, was die aufsässigen und zerstörerischen Leidenschaften des Menschen im Zaum hält. Daraus ergibt sich eine neue Entstehungsgeschichte des Geistes des Kapitalismus, die im Gegensatz zu der Annahme eines scharfen Bruchs zwischen dem Alten und dem Neuen – ein gemeinsames Merkmal des Marxschen und des Weberschen Denkens – die Kontinuität zwischen beidem betont. Ein Klassiker!