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Der Zürcher Kaufmann Richard Kisling (1862–1917) baute zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Sammlung zeitgenössischer Schweizer Kunst auf, die in ihrer Vielfalt und ihrem Spannungsreichtum ihresgleichen suchte. Schwerpunkte bildeten Kollektionen von Ferdinand Hodler, Albert Trachsel, Cuno Amiet, Augusto und Giovanni Giacometti sowie Werkgruppen von Kubisten, Fauves und Expressionisten aus dem Kreis des 'Modernen Bundes'. Mit Gemälden van Goghs, Herbins, Jawlenskys, Picassos u. a. war die internationale Moderne ebenso präsent. 1929 wurde die Sammlung aufgelöst. Durch sein Wirken in der Zürcher Kunstgesellschaft, insbesondere als Präsident der Ausstellungskommission, gilt Kisling als Pionier der Kunstvermittlung. Unter seiner Führung etablierte sich das Zürcher Kunsthaus in den 1910er-Jahren als erste Adresse für Avantgardemalerei. Kisling und seinen Weggefährten verdankte die Limmatstadt die Schaffung eines Forums, in dem systematisch über aktuelle Kunst informiert wurde.

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Richard Kisling, Silvia Volkart Baumann, Jiří Dvořák-Kisling, Babette Dvořák-Kisling

Language
Released
2007
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(Hardcover)
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Title
Richard Kisling
Language
German
Publisher
Benteli
Released
2007
Format
Hardcover
Pages
223
ISBN10
3716514640
ISBN13
9783716514641
Series
Description
Der Zürcher Kaufmann Richard Kisling (1862–1917) baute zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Sammlung zeitgenössischer Schweizer Kunst auf, die in ihrer Vielfalt und ihrem Spannungsreichtum ihresgleichen suchte. Schwerpunkte bildeten Kollektionen von Ferdinand Hodler, Albert Trachsel, Cuno Amiet, Augusto und Giovanni Giacometti sowie Werkgruppen von Kubisten, Fauves und Expressionisten aus dem Kreis des 'Modernen Bundes'. Mit Gemälden van Goghs, Herbins, Jawlenskys, Picassos u. a. war die internationale Moderne ebenso präsent. 1929 wurde die Sammlung aufgelöst. Durch sein Wirken in der Zürcher Kunstgesellschaft, insbesondere als Präsident der Ausstellungskommission, gilt Kisling als Pionier der Kunstvermittlung. Unter seiner Führung etablierte sich das Zürcher Kunsthaus in den 1910er-Jahren als erste Adresse für Avantgardemalerei. Kisling und seinen Weggefährten verdankte die Limmatstadt die Schaffung eines Forums, in dem systematisch über aktuelle Kunst informiert wurde.