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Bartleby oder die Kontingenz gefolgt von Die absolute Immanenz

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  • 127 pages
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Veröffentlicht in Italien, zwei Jahre vor dem ersten Band von 'Homo Sacer - Die souveräne Macht und das nackte Leben', könnte dieser kleine Text von Agamben durch die Nähe zu dem bekannteren Buch des italienischen Philosophen völlig in den Hintergrund gedrängt worden sein, wäre Bartleby nicht eine der hartnäckigsten Figuren in seinem Werk und die Kategorie der Potenz, hier ausführlich entwickelt, die wichtigste seines gesamten Denkens. Diese Ausgabe enthält den Aufsatz von Agamben über Bartleby, die Figur aus der klassischen Erzählung von Herman Melville, begleitet von der Übersetzung der Erzählung selbst. Hier beabsichtigt der italienische Philosoph, dass die Figur Bartleby, mehr als eine Zone der Undeutlichkeit zwischen Ja und Nein, dem Bevorzugten und dem Nicht-Bevorzugten, vor allem eine Zone der Undeutlichkeit zwischen der Potenz des Seins (oder des Handelns) und der Potenz des Nicht-Seins (oder des Nicht-Handelns) eröffnet. Die Idee einer 'Potenz des Nicht', die in seinem späteren Denken an Bedeutung gewinnen wird, ist hier bereits klar umrissen, in diesem, zweifellos, einem der schönsten Essays des italienischen Philosophen.

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Bartleby oder die Kontingenz gefolgt von Die absolute Immanenz, Giorgio Agamben

Language
Released
1998
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(Paperback)
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4.3
Very Good
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Title
Bartleby oder die Kontingenz gefolgt von Die absolute Immanenz
Language
German
Publisher
Merve-Verl.
Released
1998
Format
Paperback
Pages
127
ISBN10
3883961469
ISBN13
9783883961460
Series
Rating
4.3 out of 5
Description
Veröffentlicht in Italien, zwei Jahre vor dem ersten Band von 'Homo Sacer - Die souveräne Macht und das nackte Leben', könnte dieser kleine Text von Agamben durch die Nähe zu dem bekannteren Buch des italienischen Philosophen völlig in den Hintergrund gedrängt worden sein, wäre Bartleby nicht eine der hartnäckigsten Figuren in seinem Werk und die Kategorie der Potenz, hier ausführlich entwickelt, die wichtigste seines gesamten Denkens. Diese Ausgabe enthält den Aufsatz von Agamben über Bartleby, die Figur aus der klassischen Erzählung von Herman Melville, begleitet von der Übersetzung der Erzählung selbst. Hier beabsichtigt der italienische Philosoph, dass die Figur Bartleby, mehr als eine Zone der Undeutlichkeit zwischen Ja und Nein, dem Bevorzugten und dem Nicht-Bevorzugten, vor allem eine Zone der Undeutlichkeit zwischen der Potenz des Seins (oder des Handelns) und der Potenz des Nicht-Seins (oder des Nicht-Handelns) eröffnet. Die Idee einer 'Potenz des Nicht', die in seinem späteren Denken an Bedeutung gewinnen wird, ist hier bereits klar umrissen, in diesem, zweifellos, einem der schönsten Essays des italienischen Philosophen.