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Jahrbuch der Deutschen Vereinigung für Chinastudien - 16: Wissensorte in China

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  • 332 pages
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Wissen hat einen spezifischen Ort, und die Räume, in denen es erzeugt, gespeichert oder vermittelt wird, beeinflussen dessen Inhalt und Form. Im Rahmen des spatial turn sind die örtlichen Bedingungen von Wissen in verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen in den Fokus gerückt. Es wird untersucht, welche Orte bei der Sammlung und Interpretation von Wissen prägend sind, wie räumliche Bedingungen Theorien und Methoden beeinflussen, welche ortsspezifischen Formen und Medien zur Wissensbewahrung oder -weitergabe genutzt werden und welche Rolle der räumliche Bezug für die Gültigkeit des Wissens spielt. Anhand von elf Fallstudien und einem Überblicksartikel werden diese Fragen behandelt, wobei ein zeitlicher Bogen von der Han-Zeit bis zur Gegenwart gespannt wird. Die Beiträge analysieren die räumlichen Dimensionen von Institutionen der höheren Bildung, beruflicher Aus- und Weiterbildung sowie kommerzieller und religiöser Orte wie Bücherboote und buddhistische Bücherräder. Zudem werden Texte und soziale Praktiken betrachtet, die als eigene Wissensorte fungieren. Diese Artikel bieten faszinierende Einblicke in eine der reichsten Wissenskulturen weltweit und enthalten ausgewählte Beiträge zur Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für Chinastudien, die 2019 in Heidelberg stattfand.

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Jahrbuch der Deutschen Vereinigung für Chinastudien - 16: Wissensorte in China, Martin Hofmann, Joachim Kurtz

Language
Released
2023
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(Paperback)
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Title
Jahrbuch der Deutschen Vereinigung für Chinastudien - 16: Wissensorte in China
Language
German
Publisher
Harrassowitz
Released
2023
Format
Paperback
Pages
332
ISBN10
3447121254
ISBN13
9783447121255
Series
Description
Wissen hat einen spezifischen Ort, und die Räume, in denen es erzeugt, gespeichert oder vermittelt wird, beeinflussen dessen Inhalt und Form. Im Rahmen des spatial turn sind die örtlichen Bedingungen von Wissen in verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen in den Fokus gerückt. Es wird untersucht, welche Orte bei der Sammlung und Interpretation von Wissen prägend sind, wie räumliche Bedingungen Theorien und Methoden beeinflussen, welche ortsspezifischen Formen und Medien zur Wissensbewahrung oder -weitergabe genutzt werden und welche Rolle der räumliche Bezug für die Gültigkeit des Wissens spielt. Anhand von elf Fallstudien und einem Überblicksartikel werden diese Fragen behandelt, wobei ein zeitlicher Bogen von der Han-Zeit bis zur Gegenwart gespannt wird. Die Beiträge analysieren die räumlichen Dimensionen von Institutionen der höheren Bildung, beruflicher Aus- und Weiterbildung sowie kommerzieller und religiöser Orte wie Bücherboote und buddhistische Bücherräder. Zudem werden Texte und soziale Praktiken betrachtet, die als eigene Wissensorte fungieren. Diese Artikel bieten faszinierende Einblicke in eine der reichsten Wissenskulturen weltweit und enthalten ausgewählte Beiträge zur Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für Chinastudien, die 2019 in Heidelberg stattfand.