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Eine virtuelle Figur nimmt reale Gestalt an und sorgt für Aufregung in einer Stadt. Franz Sulzer, der Bürgermeister und die Stadtmafia stehen vor der Herausforderung, unliebsame Geister loszuwerden, als plötzlich im Computer des Meldeamtes eine nicht existierende Gestalt – Boris Wiener – auftaucht. Dieses Wesen verselbständigt sich, verwüstet den Stadtpark, bricht in einen Juwelierladen ein und begeht sogar einen Mord. Die Eintragungen im Computer bestimmen die Realität, und das Reale muss dem Diktat des Virtuellen folgen. Franz Sulzer wird als möglicher Mörder von Wiener identifiziert, und die einzige Möglichkeit, sich zu retten, ist ein Identitätswechsel. Doch auf Wiener steht die Todesstrafe – ist ein Entrinnen möglich? Der Roman verspricht einen spannenden Showdown und bietet, wie es bei einem Satiriker und Kabarettisten wie dem Autor zu erwarten ist, scharfsinnige Gesellschaftskritik. Er deckt die kleinliche Politik auf, die den Beteiligten über den Kopf wächst, und zeigt, wie aus einer offenen Gesellschaft ein totalitäres Regime entstehen kann. Ein schmaler Band aus einem kleinen Verlag, der in viele Bibliotheken passt und dort einen sichtbaren Platz verdient.
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Cyberman, Manfred Koch
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- 2002
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- (Paperback),
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