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Mehr oder Weininger

Eine Textoffensive aus Österreich/Ungarn

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  • 318 pages
  • 12 hours of reading

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Selten wurde ein Werk so heftig diskutiert wie Otto Weiningers Geschlecht und Charakter, das 1903 im Braumüller Verlag erschienen ist. Mehr oder Weininger bietet einen vielschichtigen Einblick in diesen Diskurs, der sich zwischen den Prinzipien M (Idealtypus Mann) und W (Idealtypus Weib), zwischen Emanzipation und Prostitution, Hysterie und Genialität bewegt und vom jungen Philosophen Weininger auf umstrittene Weise abgebildet wurde. Schriftstellerinnen und Autoren, Journalistinnen und Interviewpartner, bewegte Frauen und haltungsstarre Mediziner von Altenberg, Csáth, Ferenczi, Freud, Kokoschka, Kosztolányi und Kraus bis Krúdy, Mahler-Werfel, Mayreder, Moebius, Roda Roda, Schnitzler, Zuckerkandl und anderen äußern sich dazu in literarischen, publizistischen und theoretischen Texten. Eine spannungsreiche Sammlung, deren historischer Kontext in kurzen kulturwissenschaftlichen Einführungen erschlossen wird. Etwa die Hälfte der Texte sind Erstübersetzungen aus dem Ungarischen und stellen eine bedeutende Pionierarbeit dar, auf dem Weg zu einer Literatur, die es noch zu entdecken gilt.

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Mehr oder Weininger, Amália Kerekes, Alexandra Millner, Magdolna Orosz, Katalin Teller

Language
Released
2005
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(Paperback)
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Title
Mehr oder Weininger
Subtitle
Eine Textoffensive aus Österreich/Ungarn
Language
German
Publisher
Braumüller
Released
2005
Format
Paperback
Pages
318
ISBN10
3700315260
ISBN13
9783700315261
Series
Description
Selten wurde ein Werk so heftig diskutiert wie Otto Weiningers Geschlecht und Charakter, das 1903 im Braumüller Verlag erschienen ist. Mehr oder Weininger bietet einen vielschichtigen Einblick in diesen Diskurs, der sich zwischen den Prinzipien M (Idealtypus Mann) und W (Idealtypus Weib), zwischen Emanzipation und Prostitution, Hysterie und Genialität bewegt und vom jungen Philosophen Weininger auf umstrittene Weise abgebildet wurde. Schriftstellerinnen und Autoren, Journalistinnen und Interviewpartner, bewegte Frauen und haltungsstarre Mediziner von Altenberg, Csáth, Ferenczi, Freud, Kokoschka, Kosztolányi und Kraus bis Krúdy, Mahler-Werfel, Mayreder, Moebius, Roda Roda, Schnitzler, Zuckerkandl und anderen äußern sich dazu in literarischen, publizistischen und theoretischen Texten. Eine spannungsreiche Sammlung, deren historischer Kontext in kurzen kulturwissenschaftlichen Einführungen erschlossen wird. Etwa die Hälfte der Texte sind Erstübersetzungen aus dem Ungarischen und stellen eine bedeutende Pionierarbeit dar, auf dem Weg zu einer Literatur, die es noch zu entdecken gilt.