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Mit der Frage „Was ist Gott?“ tauchte vor fast tausend Jahren ein alter Text auf, der vierundzwanzig Definitionen Gottes von verschiedenen Philosophen enthält. In lateinischer Sprache und unbekannter Herkunft wurde dieser Text über die Jahrhunderte hinweg immer wieder abgeschrieben und weitergegeben, ohne dass ein Absender bekannt war. „Das Buch der 24“ wurde zu einem der einflussreichsten theologischen Werke, ohne jedoch ein Wort über Religion zu verlieren. Dies war sensationell und riskant, besonders in einer Zeit, in der an vielen Orten Scheiterhaufen brannten. Es sollte ein Gott der denkenden Menschen sein, fernab von religiösen Dogmen. Als das kleine Büchlein 2011 erstmals vollständig ins Deutsche übersetzt wurde, bezeichnete der Herausgeber es als eines der originellsten und zugleich verrücktesten Texte, ein „philosophisches Theaterstück“. Der Text war ein verzweifelter Versuch, das Konzept Gott zu bewahren, doch dieser Versuch scheiterte, wie die gegenwärtigen Konflikte zeigen. Die alten Fragen sind nach wie vor relevant: Warum sind wir hier? Wie wollen wir leben und sterben? Ist es möglich, über Gott zu sprechen, ohne im Namen des Glaubens Gewalt zu rechtfertigen? Der alte Text fordert uns heraus, wenn wir ihn nah genug an uns heranlassen.
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Liber Gott, Jürgen Kaizik
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- 2017
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- (Hardcover)
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