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Mehl aus Mielkes Mühlen

Politische Häftlinge und ihre Verfolger - Erlebnisse Briefe Dokumente

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  • 319 pages
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Die DDR war ja ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten – bespitzelt, verurteilt und eingesperrt zu werden. Den Autor, Gilbert Furian, trifft es 1985: Nachdem er zwanzig Jahre lang in der Operativen Personenkontrolle (OPK) 'nur' beobachtet worden ist, wird er nun verhaftet. Statt auf seine Großmutter zu hören ('Lieber Gott, mach mich stumm, dass ich nicht nach Bautzen kumm') hatte er Punks interviewt und die Texte an Freunde und Verwandte weitergegeben; er wird verurteilt zu zwei Jahren und zwei Monaten Gefängnis. Ab 1989 sammelt er Berichte von Menschen, die in der DDR aus politischen Gründen inhaftiert waren. Und er befragt Exponenten des Staates, die zuvor Jagd auf Andersdenkende gemacht hatten: darunter Richter, Staatsanwälte und MfS-Ermittler. Dieser Blick hinter die Kulissen einer Barrikade, die sich durch die DDR zog, liefert zugleich aufschlussreiche Einzelheiten über das Leben in einer untergegangenen Gesellschaft: geistige Entmündigung und politische Heuchelei, aber auch immer wieder die Courage, sich damit nicht abzufinden.

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Mehl aus Mielkes Mühlen, Gilbert Furian

Language
Released
2008
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(Paperback),
Book condition
Good
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€2.49

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Subtitle
Politische Häftlinge und ihre Verfolger - Erlebnisse Briefe Dokumente
Language
German
Publisher
zba.buch
Released
2008
Format
Paperback
Pages
319
ISBN10
3981197739
ISBN13
9783981197730
Series
Description
Die DDR war ja ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten – bespitzelt, verurteilt und eingesperrt zu werden. Den Autor, Gilbert Furian, trifft es 1985: Nachdem er zwanzig Jahre lang in der Operativen Personenkontrolle (OPK) 'nur' beobachtet worden ist, wird er nun verhaftet. Statt auf seine Großmutter zu hören ('Lieber Gott, mach mich stumm, dass ich nicht nach Bautzen kumm') hatte er Punks interviewt und die Texte an Freunde und Verwandte weitergegeben; er wird verurteilt zu zwei Jahren und zwei Monaten Gefängnis. Ab 1989 sammelt er Berichte von Menschen, die in der DDR aus politischen Gründen inhaftiert waren. Und er befragt Exponenten des Staates, die zuvor Jagd auf Andersdenkende gemacht hatten: darunter Richter, Staatsanwälte und MfS-Ermittler. Dieser Blick hinter die Kulissen einer Barrikade, die sich durch die DDR zog, liefert zugleich aufschlussreiche Einzelheiten über das Leben in einer untergegangenen Gesellschaft: geistige Entmündigung und politische Heuchelei, aber auch immer wieder die Courage, sich damit nicht abzufinden.