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SOCIALIA - Studienreihe Soziologische Forschungsergebnisse: Die soziale Dimension der Einsamkeit. Unter besonderer Berücksichtigung der Scham

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  • 256 pages
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Mit dem Wandel gesellschaftlicher Strukturen verändern sich auch die Gefühlslagen der Menschen. Globalisierungsprozesse, die demografische Entwicklung, Individualisierung und gebrochene Biografien führen dazu, dass emotionale Probleme zunehmend an Bedeutung gewinnen. Emotionen dringen somit immer stärker in verschiedene Lebensbereiche ein und können keineswegs ausschließlich der persönlichen Ebene zugeordnet werden. Einsamkeit ist ein Gefühl, das jeder Mensch kennt. Sie zählt zu einem der größten Gefühle, die das Leben der Menschen bestimmen. Eine Beschäftigung mit der Einsamkeit ist vor allem eine Auseinandersetzung mit sich selbst. Sie führt jedoch nicht minder zu Fragen nach dem Verhältnis zu anderen und nach den sozialstrukturellen und kulturellen Bedingungen. Im sozialwissenschaftlichen Kontext blieb das Phänomen Einsamkeit als Thema bisher jedoch gänzlich unberührt. Einsamkeit war vielmehr ein bevorzugtes Thema benachbarter Disziplinen. Die Studie verfolgt daher das Ziel, den Nachweis einer sozialen Dimension der Einsamkeit zu erbringen, sie im Kontext der sozialwissenschaftlichen Forschung zu erfassen und sie ein Stück aus ihrer Tabuzone zu befreien. Damit soll ihre besondere Bedeutung für Subjekt und Gesellschaft hervorgehoben werden. Dem großen Rätsel Einsamkeit wird damit verstärkt sozialer Raum gegeben. Das Phänomen der Einsamkeit steht jedoch keineswegs isoliert für sich. Es ist vor allem begleitet von Gefühlen der Angst und Scham. Einsamkeit an sich ist für zahlreiche Menschen bereits äußerst beschämend. Die Erfahrung tiefer Beschämung kann zudem letztlich nur in der Einsamkeit überwunden werden. Das besondere Verhältnis von Einsamkeit und Scham wird daher rekonstruiert und ihre Verbindung exemplarisch herausgefiltert.

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SOCIALIA - Studienreihe Soziologische Forschungsergebnisse: Die soziale Dimension der Einsamkeit. Unter besonderer Berücksichtigung der Scham, Caroline Bohn

Language
Released
2008
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(Paperback),
Book condition
Very Good
Price
€43.99

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Title
SOCIALIA - Studienreihe Soziologische Forschungsergebnisse: Die soziale Dimension der Einsamkeit. Unter besonderer Berücksichtigung der Scham
Language
German
Released
2008
Format
Paperback
Pages
256
ISBN10
383003475X
ISBN13
9783830034759
Series
Description
Mit dem Wandel gesellschaftlicher Strukturen verändern sich auch die Gefühlslagen der Menschen. Globalisierungsprozesse, die demografische Entwicklung, Individualisierung und gebrochene Biografien führen dazu, dass emotionale Probleme zunehmend an Bedeutung gewinnen. Emotionen dringen somit immer stärker in verschiedene Lebensbereiche ein und können keineswegs ausschließlich der persönlichen Ebene zugeordnet werden. Einsamkeit ist ein Gefühl, das jeder Mensch kennt. Sie zählt zu einem der größten Gefühle, die das Leben der Menschen bestimmen. Eine Beschäftigung mit der Einsamkeit ist vor allem eine Auseinandersetzung mit sich selbst. Sie führt jedoch nicht minder zu Fragen nach dem Verhältnis zu anderen und nach den sozialstrukturellen und kulturellen Bedingungen. Im sozialwissenschaftlichen Kontext blieb das Phänomen Einsamkeit als Thema bisher jedoch gänzlich unberührt. Einsamkeit war vielmehr ein bevorzugtes Thema benachbarter Disziplinen. Die Studie verfolgt daher das Ziel, den Nachweis einer sozialen Dimension der Einsamkeit zu erbringen, sie im Kontext der sozialwissenschaftlichen Forschung zu erfassen und sie ein Stück aus ihrer Tabuzone zu befreien. Damit soll ihre besondere Bedeutung für Subjekt und Gesellschaft hervorgehoben werden. Dem großen Rätsel Einsamkeit wird damit verstärkt sozialer Raum gegeben. Das Phänomen der Einsamkeit steht jedoch keineswegs isoliert für sich. Es ist vor allem begleitet von Gefühlen der Angst und Scham. Einsamkeit an sich ist für zahlreiche Menschen bereits äußerst beschämend. Die Erfahrung tiefer Beschämung kann zudem letztlich nur in der Einsamkeit überwunden werden. Das besondere Verhältnis von Einsamkeit und Scham wird daher rekonstruiert und ihre Verbindung exemplarisch herausgefiltert.