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Worpswede

Die Geschichte einer deutschen Künstlerkolonie

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  • 317 pages
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Im August 1889 verlassen die Maler Otto Modersohn und Fritz Mackensen den Akademiebetrieb und lassen sich im niedersächsischen Dorf Worpswede nieder, einem damals unbekannten Ort nahe Bremen. Ihnen folgen die Kollegen Heinrich Vogeler, Hans am Ende und Fritz Overbeck. Bereits 1895 wird Mackensens Bild „GOTTESDIENST IM MOOR“ mit der Goldenen Medaille 1. Klasse ausgezeichnet, während Modersohns „STURM IM TEUFELSMOOR“ von der Neuen Pinakothek erworben wird. Ein Kritiker bemerkt, dass der Erfolg der Worpsweder Maler auf der Jahresausstellung im Münchner Glaspalast in der Geschichte der Kunst einzigartig sei. Worpswede wird zu einem Begriff der Kunstgeschichte, besonders nach Rainer Maria Rilkes Buch über die Künstlerkolonie. Der Dichter heiratet 1901 die Bildhauerin Clara Westhoff und lebt sporadisch in Worpswede. Das Zentrum des künstlerischen Lebens ist der von Vogeler umgebaute Barkenhoff. Während die „Alten Worpsweder“ noch von der Schule von Barbizon beeinflusst sind, bringt Paula Modersohn-Becker die Moderne nach Worpswede. Nach 1945 erlangt der Surrealist Richard Oelze internationale Anerkennung. Heute reflektieren Künstler wie Waldemar Otto und Frauke Migge die Gefährdung des Menschen und der Natur. Hans-Christian Kirsch präsentiert hundert Jahre nach der Gründung eine fundierte Darstellung der Künstlerkolonie, gestützt auf exakte Recherchen und unbekannte Aufzeichnungen.

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Worpswede, Hans-Christian Kirsch, Frederik Hetmann

Language
Released
1987
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Title
Worpswede
Subtitle
Die Geschichte einer deutschen Künstlerkolonie
Language
German
Publisher
Bertelsmann
Released
1987
Pages
317
ISBN10
3570006611
ISBN13
9783570006610
Series
Description
Im August 1889 verlassen die Maler Otto Modersohn und Fritz Mackensen den Akademiebetrieb und lassen sich im niedersächsischen Dorf Worpswede nieder, einem damals unbekannten Ort nahe Bremen. Ihnen folgen die Kollegen Heinrich Vogeler, Hans am Ende und Fritz Overbeck. Bereits 1895 wird Mackensens Bild „GOTTESDIENST IM MOOR“ mit der Goldenen Medaille 1. Klasse ausgezeichnet, während Modersohns „STURM IM TEUFELSMOOR“ von der Neuen Pinakothek erworben wird. Ein Kritiker bemerkt, dass der Erfolg der Worpsweder Maler auf der Jahresausstellung im Münchner Glaspalast in der Geschichte der Kunst einzigartig sei. Worpswede wird zu einem Begriff der Kunstgeschichte, besonders nach Rainer Maria Rilkes Buch über die Künstlerkolonie. Der Dichter heiratet 1901 die Bildhauerin Clara Westhoff und lebt sporadisch in Worpswede. Das Zentrum des künstlerischen Lebens ist der von Vogeler umgebaute Barkenhoff. Während die „Alten Worpsweder“ noch von der Schule von Barbizon beeinflusst sind, bringt Paula Modersohn-Becker die Moderne nach Worpswede. Nach 1945 erlangt der Surrealist Richard Oelze internationale Anerkennung. Heute reflektieren Künstler wie Waldemar Otto und Frauke Migge die Gefährdung des Menschen und der Natur. Hans-Christian Kirsch präsentiert hundert Jahre nach der Gründung eine fundierte Darstellung der Künstlerkolonie, gestützt auf exakte Recherchen und unbekannte Aufzeichnungen.