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Hubert Fichte, Die Geschichte der Empfindlichkeit: Der Platz der Gehenkten

Roman - Die Geschichte der Empfindlichkeit

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  • 224 pages
  • 8 hours of reading

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Der Roman ›Der Platz der Gehenkten‹ ist wohl der wichtigste und schönste der ›Geschichte der Empfindlichkeit‹. Der Marktplatz in Marakesch heißt Djemma el Fna, Platz der Gehenkten. 1970 besuchte Fichte Marokko, am 16. Juli 1985 hat er diesen Roman beendet. Irma und Jäcki trennen sich zum ersten Mal für längere Zeit, so daß Träume und Alpträume Jäcki verfolgen, die ihn in weitere Bewußtseinsschichten führen. Ist Irma nur verreist oder ist sie mit dem Flugzeug verunglückt, das nahe Berechid zerschellte? Hubert Fichte hat diese persönliche Geschichte hineingewoben in die erinnerte Beschreibung jenes Platzes, der für ihn den Eintritt in eine neue Kultur, in die arabische Sprache und in den Koran bedeutete. Kunstvoll und mit auf das Wichtigste reduzierten Sprachmitteln entwirft er die Struktur des Platzes, indem er notiert und aneinanderfügt, was er gesehen und was er gehört hat. So entwickelt er ein Erzählen nach dem Muster der Suren. Schreibend verwandeln sich die Personen und Dinge in Buchstaben, und in der Lektüre der Wörter, Sätze und Szenen entsteht das Bild einer fremden Welt. In dem Roman ›Der Platz der Gehenkten‹ hat Hubert Fichte seinen konstruktivistischen Realismus am weitesten vorangetrieben.

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Hubert Fichte, Die Geschichte der Empfindlichkeit: Der Platz der Gehenkten, Hubert Fichte, Leonore Mau, Gisela Lindemann

Language
Released
1989
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(Hardcover),
Book condition
Good
Price
€5.49

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Title
Hubert Fichte, Die Geschichte der Empfindlichkeit: Der Platz der Gehenkten
Subtitle
Roman - Die Geschichte der Empfindlichkeit
Language
German
Publisher
S. FISCHER
Released
1989
Format
Hardcover
Pages
224
ISBN10
3100207181
ISBN13
9783100207180
Series
Description
Der Roman ›Der Platz der Gehenkten‹ ist wohl der wichtigste und schönste der ›Geschichte der Empfindlichkeit‹. Der Marktplatz in Marakesch heißt Djemma el Fna, Platz der Gehenkten. 1970 besuchte Fichte Marokko, am 16. Juli 1985 hat er diesen Roman beendet. Irma und Jäcki trennen sich zum ersten Mal für längere Zeit, so daß Träume und Alpträume Jäcki verfolgen, die ihn in weitere Bewußtseinsschichten führen. Ist Irma nur verreist oder ist sie mit dem Flugzeug verunglückt, das nahe Berechid zerschellte? Hubert Fichte hat diese persönliche Geschichte hineingewoben in die erinnerte Beschreibung jenes Platzes, der für ihn den Eintritt in eine neue Kultur, in die arabische Sprache und in den Koran bedeutete. Kunstvoll und mit auf das Wichtigste reduzierten Sprachmitteln entwirft er die Struktur des Platzes, indem er notiert und aneinanderfügt, was er gesehen und was er gehört hat. So entwickelt er ein Erzählen nach dem Muster der Suren. Schreibend verwandeln sich die Personen und Dinge in Buchstaben, und in der Lektüre der Wörter, Sätze und Szenen entsteht das Bild einer fremden Welt. In dem Roman ›Der Platz der Gehenkten‹ hat Hubert Fichte seinen konstruktivistischen Realismus am weitesten vorangetrieben.