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Daniel Barenboim und Edward W. Said verkörpern in der heutigen kulturellen Welt die Notwendigkeit eines Austauschs zwischen Kultur, Politik und Gesellschaft. In ihrem Dialog beleuchten sie Parallelen und Paradoxien, wobei der große israelische Musiker und der palästinensische Gelehrte ihre Leidenschaft für Musik und Literatur teilen. Sie diskutieren bedeutende kulturelle Persönlichkeiten wie Wagner, Goethe, Furtwängler und Balzac und bekennen sich immer wieder zu ihrem Glauben an die friedensstiftende Kraft der Kunst. Musik wird für sie zu einer verbindenden Ordnung, die Bewegung und Begegnung symbolisiert und den Kontakt mit dem vermeintlich Fremden fördert. Dies zeigen sie eindrucksvoll in ihrem „Weimarer Experiment“ von 1999, als sie arabische, israelische und deutsche Musiker zu einem Orchester vereinten und durch gemeinsames Musizieren Frieden auf kleinem Raum schufen. Ihr Credo lautet: Musik muss gespielt, Ideen müssen ausgesprochen werden. Barenboim und Said demonstrieren hier die Bedeutung und Fruchtbarkeit unmittelbarer Begegnungen und gegenseitigen Austauschs, die über kulturelle Grenzen hinweg wirken.
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Parallelen und Paradoxien, Daniel Barenboim, Edward Said, Ara Guzelimian
- Language
- Released
- 2004
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- (Hardcover),
- Book condition
- Good
- Price
- €11.99
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- Title
- Parallelen und Paradoxien
- Subtitle
- Über Musik und Gesellschaft
- Language
- German
- Authors
- Daniel Barenboim, Edward Said, Ara Guzelimian
- Publisher
- Berlin Verlag
- Released
- 2004
- Format
- Hardcover
- Pages
- 249
- ISBN10
- 3827005140
- ISBN13
- 9783827005144
- Series
- Tags
- Non-Fiction, Art & Culture, Historical Themes, True Stories, Biographies, Philosophical Topics, Art, Music Theme, Autobiographies & Memoirs, Opinion Journalism & Essays
- Rating
- 4.05 out of 5
- Description
- Daniel Barenboim und Edward W. Said verkörpern in der heutigen kulturellen Welt die Notwendigkeit eines Austauschs zwischen Kultur, Politik und Gesellschaft. In ihrem Dialog beleuchten sie Parallelen und Paradoxien, wobei der große israelische Musiker und der palästinensische Gelehrte ihre Leidenschaft für Musik und Literatur teilen. Sie diskutieren bedeutende kulturelle Persönlichkeiten wie Wagner, Goethe, Furtwängler und Balzac und bekennen sich immer wieder zu ihrem Glauben an die friedensstiftende Kraft der Kunst. Musik wird für sie zu einer verbindenden Ordnung, die Bewegung und Begegnung symbolisiert und den Kontakt mit dem vermeintlich Fremden fördert. Dies zeigen sie eindrucksvoll in ihrem „Weimarer Experiment“ von 1999, als sie arabische, israelische und deutsche Musiker zu einem Orchester vereinten und durch gemeinsames Musizieren Frieden auf kleinem Raum schufen. Ihr Credo lautet: Musik muss gespielt, Ideen müssen ausgesprochen werden. Barenboim und Said demonstrieren hier die Bedeutung und Fruchtbarkeit unmittelbarer Begegnungen und gegenseitigen Austauschs, die über kulturelle Grenzen hinweg wirken.


