Explore the latest books of this year!
Bookbot

Rom und das himmlische Jerusalem

Die frühen Christen zwischen Anpassung und Ablehnung

More about the book

In elf Beiträgen analysieren Althistoriker und Theologen die Wahrnehmungen und Positionen früher Christen gegenüber Kaiser und Gesellschaft in den ersten drei Jahrhunderten bis zum Duldungserlass des Kaisers Galerius im Jahr 311 n. Chr. Der Absolutheitsanspruch der monotheistischen Religion führt zu einem spannungsreichen Konfliktpotential, das von distanzierter Anerkennung bis hin zur offenen Konfrontation mit der heidnischen Umwelt reicht. Die Aufsätze thematisieren, welche Antworten die christlichen Autoritäten den Gläubigen in ihrem Verhalten zum Kaiser und dessen Amtsträgern geben und wie sie der heidnischen Umwelt die christliche Haltung näherbringen, die vom universalen Anspruch Gottes geprägt ist. Trotz der unterschiedlichen Aspekte betonen alle Beiträge die christliche Position zwischen Abkehr und Hinwendung. Die distanzierte Einstellung gegenüber der heidnischen Umwelt, sichtbar in der Selbstauslieferung christlicher Märtyrer und der ablehnenden Haltung zum römischen Kaiserkult, war auch von einer Integration in bestehende Normen geprägt. Die Kommunikation und Auseinandersetzung der christlichen Apologetik mit der heidnischen Seite, die Gebete an den Kaiser sowie die christliche Bildsymbolik verdeutlichen eine bewusste Hinwendung zum Staat, in dem die Christen auch ihre Funktion als Bürger erfüllten.

Book purchase

Rom und das himmlische Jerusalem, Raban von Haehling

Language
Released
2000
product-detail.submit-box.info.binding
(Hardcover),
Book condition
Damaged
Price
€2.31

Payment methods

No one has rated yet.Add rating

Subtitle
Die frühen Christen zwischen Anpassung und Ablehnung
Language
German
Format
Hardcover
Pages
308
ISBN10
3534145925
ISBN13
9783534145928
Series
Description
In elf Beiträgen analysieren Althistoriker und Theologen die Wahrnehmungen und Positionen früher Christen gegenüber Kaiser und Gesellschaft in den ersten drei Jahrhunderten bis zum Duldungserlass des Kaisers Galerius im Jahr 311 n. Chr. Der Absolutheitsanspruch der monotheistischen Religion führt zu einem spannungsreichen Konfliktpotential, das von distanzierter Anerkennung bis hin zur offenen Konfrontation mit der heidnischen Umwelt reicht. Die Aufsätze thematisieren, welche Antworten die christlichen Autoritäten den Gläubigen in ihrem Verhalten zum Kaiser und dessen Amtsträgern geben und wie sie der heidnischen Umwelt die christliche Haltung näherbringen, die vom universalen Anspruch Gottes geprägt ist. Trotz der unterschiedlichen Aspekte betonen alle Beiträge die christliche Position zwischen Abkehr und Hinwendung. Die distanzierte Einstellung gegenüber der heidnischen Umwelt, sichtbar in der Selbstauslieferung christlicher Märtyrer und der ablehnenden Haltung zum römischen Kaiserkult, war auch von einer Integration in bestehende Normen geprägt. Die Kommunikation und Auseinandersetzung der christlichen Apologetik mit der heidnischen Seite, die Gebete an den Kaiser sowie die christliche Bildsymbolik verdeutlichen eine bewusste Hinwendung zum Staat, in dem die Christen auch ihre Funktion als Bürger erfüllten.