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Basales Verstehen

Handlungsdialoge in Psychotherapie und Psychoanalyse

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  • 270 pages
  • 10 hours of reading

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Entgegen Freuds These, dass zwischen Analytiker und Analysand lediglich ein Gespräch stattfindet, herrscht heute Einigkeit darüber, dass psychoanalytische Therapie weit mehr ist als eine bloße „Redekur“. Neben der Deutung gilt die Beziehung als anerkanntes Wirkprinzip. Günter Heisterkamp untersucht in diesem Buch theoretisch und anhand zahlreicher Praxisbeispiele einen entscheidenden, bisher vernachlässigten Wirkfaktor: die nicht-sprachliche Interaktion zwischen Therapeut und Patient. Diese umfasst Kommunikationsformen wie Mimik, Gestik und Stimmklang sowie atmosphärische Aspekte der psychotherapeutischen Situation. Patienten berichten oft, dass sie sich an spezifische Deutungen nicht erinnern können, jedoch an den Stimmklang des Therapeuten in entscheidenden Momenten, an einen ermutigenden Händedruck oder an einen zuversichtlichen Blick beim Abschied. Die Beschreibung dieser „nicht-sprachlichen“ Wirkfaktoren ist herausfordernd, doch gelingt Heisterkamp dieser Versuch, unterstützt durch aussagekräftige Fallbeispiele. Als einer der renommiertesten „Körpertherapeuten“ verfügt der Autor über eine besondere Sensibilität für die nicht-sprachlichen Beziehungsaspekte zwischen Patient und Therapeut und ist prädestiniert, die operative Grundlage einer modernen Psychoanalyse zu formulieren.

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Basales Verstehen, Günter Heisterkamp

Language
Released
2002
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(Paperback),
Book condition
Good
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€14.99

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Title
Basales Verstehen
Subtitle
Handlungsdialoge in Psychotherapie und Psychoanalyse
Language
German
Released
2002
Format
Paperback
Pages
270
ISBN10
3608897062
ISBN13
9783608897067
Series
Description
Entgegen Freuds These, dass zwischen Analytiker und Analysand lediglich ein Gespräch stattfindet, herrscht heute Einigkeit darüber, dass psychoanalytische Therapie weit mehr ist als eine bloße „Redekur“. Neben der Deutung gilt die Beziehung als anerkanntes Wirkprinzip. Günter Heisterkamp untersucht in diesem Buch theoretisch und anhand zahlreicher Praxisbeispiele einen entscheidenden, bisher vernachlässigten Wirkfaktor: die nicht-sprachliche Interaktion zwischen Therapeut und Patient. Diese umfasst Kommunikationsformen wie Mimik, Gestik und Stimmklang sowie atmosphärische Aspekte der psychotherapeutischen Situation. Patienten berichten oft, dass sie sich an spezifische Deutungen nicht erinnern können, jedoch an den Stimmklang des Therapeuten in entscheidenden Momenten, an einen ermutigenden Händedruck oder an einen zuversichtlichen Blick beim Abschied. Die Beschreibung dieser „nicht-sprachlichen“ Wirkfaktoren ist herausfordernd, doch gelingt Heisterkamp dieser Versuch, unterstützt durch aussagekräftige Fallbeispiele. Als einer der renommiertesten „Körpertherapeuten“ verfügt der Autor über eine besondere Sensibilität für die nicht-sprachlichen Beziehungsaspekte zwischen Patient und Therapeut und ist prädestiniert, die operative Grundlage einer modernen Psychoanalyse zu formulieren.