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Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte - 86: Nietzsche als Roman

Über die Sinnkonstituierung in Thomas Manns »Doktor Faustus«

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  • 235 pages
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Die vorliegende Untersuchung geht von der Frage nach der Stellung Thomas Manns in der Tradition aus, der allgemein einerseits als 'Erbe des 19. Jahrhunderts', andererseits als einer der Hauptvertreter des Modernismus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts angesehen wird. Es wird hier angenommen, daß diese Frage nur durch die Untersuchung der Art der Sinnkonstitutierung in seinen Romanen - hier „Doktor Faustus“ - beantwortet werden kann. Es zeigt sich, daß nicht nur die Sinnkonstituierung in den verschiedenen 'Schichten' des Romans - in der realistischen, der musikalischen und der mythischen Schicht (diese enthält außer der Faust-Geschichte auch die Deutschland-Allegorie) -, sondern auch die von Thomas Mann benutzte 'Montage-Technik' und die Verbindung der verschiedenen Schichten als ein Ganzes sich von dem Begriff der Kultur bei dem frühen Nietzsche, ebenso wie von dem von Nietzsche vermittelten Schopenhauer und Wagner erklären lassen. Also bestimmt das 'Dreigestirn' Schopenhauer, Wagner und Nietzsche, vor allem letzterer, nicht nur einzelne thematische Inhalte innerhalb des Romans, sondern die Art der Sinnkonstituierung in einer Weise, die die Behauptung von Thomas Manns 'Traditionalität' bzw. 'Modernität' in einem neuen Licht erscheinen läßt.

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Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte - 86: Nietzsche als Roman, Liisa Saariluoma

Language
Released
1996,
Book condition
Damaged
Price
€44.21

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Title
Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte - 86: Nietzsche als Roman
Subtitle
Über die Sinnkonstituierung in Thomas Manns »Doktor Faustus«
Language
German
Publisher
Niemeyer
Released
1996
Pages
235
ISBN10
3484320869
ISBN13
9783484320864
Series
Description
Die vorliegende Untersuchung geht von der Frage nach der Stellung Thomas Manns in der Tradition aus, der allgemein einerseits als 'Erbe des 19. Jahrhunderts', andererseits als einer der Hauptvertreter des Modernismus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts angesehen wird. Es wird hier angenommen, daß diese Frage nur durch die Untersuchung der Art der Sinnkonstitutierung in seinen Romanen - hier „Doktor Faustus“ - beantwortet werden kann. Es zeigt sich, daß nicht nur die Sinnkonstituierung in den verschiedenen 'Schichten' des Romans - in der realistischen, der musikalischen und der mythischen Schicht (diese enthält außer der Faust-Geschichte auch die Deutschland-Allegorie) -, sondern auch die von Thomas Mann benutzte 'Montage-Technik' und die Verbindung der verschiedenen Schichten als ein Ganzes sich von dem Begriff der Kultur bei dem frühen Nietzsche, ebenso wie von dem von Nietzsche vermittelten Schopenhauer und Wagner erklären lassen. Also bestimmt das 'Dreigestirn' Schopenhauer, Wagner und Nietzsche, vor allem letzterer, nicht nur einzelne thematische Inhalte innerhalb des Romans, sondern die Art der Sinnkonstituierung in einer Weise, die die Behauptung von Thomas Manns 'Traditionalität' bzw. 'Modernität' in einem neuen Licht erscheinen läßt.