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Ein einziges Leben

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  • 319 pages
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Acht Lebenswege, die sich dem einfachen Schema von Gut und Böse, Opfer und Täter entziehen. »Ein großartiges Buch.« taz Eine junge, »schwer erziehbare« Jüdin wird 1936 aus Palästina ausgewiesen und in ihr Herkunftsland Deutschland zurückgeschickt. Sie wird straffällig, und ihre Odyssee durch Gefängnisse und psychiatrische Anstalten endet angeblich »im Osten«, sehr wahrscheinlich aber wird sie Opfer der »Euthanasie-Aktion«. Ein Berliner Rentner kritzelt Sprüche gegen Hitler an die Wand einer Bedürfnisanstalt und wird hingerichtet. Wilhelm K., Generalkommissar in Weißrussland, ist zutiefst in die Judenvernichtung verstrickt und kämpft zugleich um das Leben deportierter deutscher Juden. Einen kann er tatsächlich retten, Karl L., der dann der unerbittliche und umstrittene Leiter der jüdischen Ghettopolizei in Theresienstadt wird. Die direkt oder indirekt miteinander verwobenen Lebenswege werden aus den Akten rekonstruiert, lassen die eindeutige Kategorisierung als Täter oder Opfer nicht zu und präsentieren eine Wirklichkeit, die phantastischer ist als jede Fiktion.

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Ein einziges Leben, Tom Lampert

Language
Released
2003
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(Paperback),
Book condition
Very Good
Price
€5.99

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Title
Ein einziges Leben
Language
German
Released
2003
Format
Paperback
Pages
319
ISBN10
3423340290
ISBN13
9783423340298
Series
Description
Acht Lebenswege, die sich dem einfachen Schema von Gut und Böse, Opfer und Täter entziehen. »Ein großartiges Buch.« taz Eine junge, »schwer erziehbare« Jüdin wird 1936 aus Palästina ausgewiesen und in ihr Herkunftsland Deutschland zurückgeschickt. Sie wird straffällig, und ihre Odyssee durch Gefängnisse und psychiatrische Anstalten endet angeblich »im Osten«, sehr wahrscheinlich aber wird sie Opfer der »Euthanasie-Aktion«. Ein Berliner Rentner kritzelt Sprüche gegen Hitler an die Wand einer Bedürfnisanstalt und wird hingerichtet. Wilhelm K., Generalkommissar in Weißrussland, ist zutiefst in die Judenvernichtung verstrickt und kämpft zugleich um das Leben deportierter deutscher Juden. Einen kann er tatsächlich retten, Karl L., der dann der unerbittliche und umstrittene Leiter der jüdischen Ghettopolizei in Theresienstadt wird. Die direkt oder indirekt miteinander verwobenen Lebenswege werden aus den Akten rekonstruiert, lassen die eindeutige Kategorisierung als Täter oder Opfer nicht zu und präsentieren eine Wirklichkeit, die phantastischer ist als jede Fiktion.