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Essaouira, endlich

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Kaum jemand träumt nicht davon, aus den Zwängen des Alltags auszubrechen und im warmen Süden, in Asien, Afrika oder der Karibik ein neues Leben zu beginnen. Die Migration von Europa und Nordamerika in die Entwicklungsländer des Südens ist zwar im Vergleich zu anderen Migrationen bescheiden, bleibt jedoch ein zentrales gesellschaftliches Phänomen. Die Wiener Historikerin und Kulturanthropologin Doris Byer hat an einem dieser Sehnsuchtsorte gelebt und die Realität hinter diesen Träumen dokumentiert. Sie untersuchte die kulturellen Begegnungen in einer marokkanischen Hafenstadt, die seit Jahrhunderten ein Kreuzungspunkt verschiedener Gruppen ist: Berber, Araber, Schwarzafrikaner, Juden, Europäer, Beatniks, Hippies, Künstler, Geschäftsleute und sogar Sextouristen. Ihr Werk präsentiert ein komplexes Geflecht von Lebensläufen, Ansichten und Begegnungen, die von Wunscherfüllungen, Enttäuschungen, Katastrophen und Glücksfällen geprägt sind. Byer beleuchtet sowohl die Perspektiven der Immigranten als auch der Einheimischen, die ideologischen Programme hinter den transkulturellen Lebensentwürfen zwischen Islam und Christentum sowie deren alltägliche Herausforderungen. Die Protagonisten agieren nicht nur als Forschungsobjekte, sondern als siegreiche oder scheiternde „Helden“ eines Romans, in dem auch die Autorin eine Rolle spielt.

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Essaouira, endlich, Doris Byer

Language
Released
2004
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(Hardcover),
Book condition
Very Good
Price
€45.99

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Title
Essaouira, endlich
Language
German
Authors
Doris Byer
Released
2004
Format
Hardcover
Pages
311
ISBN10
3854206518
ISBN13
9783854206514
Series
Description
Kaum jemand träumt nicht davon, aus den Zwängen des Alltags auszubrechen und im warmen Süden, in Asien, Afrika oder der Karibik ein neues Leben zu beginnen. Die Migration von Europa und Nordamerika in die Entwicklungsländer des Südens ist zwar im Vergleich zu anderen Migrationen bescheiden, bleibt jedoch ein zentrales gesellschaftliches Phänomen. Die Wiener Historikerin und Kulturanthropologin Doris Byer hat an einem dieser Sehnsuchtsorte gelebt und die Realität hinter diesen Träumen dokumentiert. Sie untersuchte die kulturellen Begegnungen in einer marokkanischen Hafenstadt, die seit Jahrhunderten ein Kreuzungspunkt verschiedener Gruppen ist: Berber, Araber, Schwarzafrikaner, Juden, Europäer, Beatniks, Hippies, Künstler, Geschäftsleute und sogar Sextouristen. Ihr Werk präsentiert ein komplexes Geflecht von Lebensläufen, Ansichten und Begegnungen, die von Wunscherfüllungen, Enttäuschungen, Katastrophen und Glücksfällen geprägt sind. Byer beleuchtet sowohl die Perspektiven der Immigranten als auch der Einheimischen, die ideologischen Programme hinter den transkulturellen Lebensentwürfen zwischen Islam und Christentum sowie deren alltägliche Herausforderungen. Die Protagonisten agieren nicht nur als Forschungsobjekte, sondern als siegreiche oder scheiternde „Helden“ eines Romans, in dem auch die Autorin eine Rolle spielt.