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Praktischer Journalismus: Die Fernsehreportage

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  • 352 pages
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„Geschichten stechen Fakten aus“ - unter diesem Motto bereichern Fernsehsender ihr Programm mit Reportagen, wobei zunehmend Filme als Reportagen bezeichnet werden, die nicht den ursprünglichen Kriterien entsprechen. Die beiden Fernsehjournalisten Bodo Witzke und Ulli Rothaus analysieren die wesentlichen Elemente einer Fernsehreportage, wobei der Fokus auf dem Verzicht auf Inszenierung, der Suche nach Authentizität und der Offenheit im Arbeitsprozess liegt. Sie erläutern die Entstehung einer Fernsehreportage auf Basis theoretischer und historischer Grundlagen der Fernsehgestaltung. Dabei zeigen sie, wie Arbeitsschritte und Gestaltungselemente zusammenwirken und bereits in der Entstehungsphase berücksichtigt werden. Themenfindung, Planung und Durchführung der Recherche, die Rolle des Reporters und das Interview, einschließlich fremdsprachiger Interviews, werden behandelt. Zudem wird der dramaturgisch wirkungsvolle Einsatz von Kamera, Ton, Musik, Schnitt und Text thematisiert. Die Autoren gewähren Einblicke in die Vorgehensweisen von Pionieren und heutigen Fernsehjournalisten und hinterfragen berufsspezifische Stereotype sowie handwerkliche Konventionen. Sie brechen traditionelle Regeln, um Nähe, Spannung und Unmittelbarkeit zu erzeugen, und stellen die Doku-Soap als neue Form der Reportage vor, die seit den 1990er-Jahren hohe Einschaltquoten erzielt und die traditionelle Reportage beeinflusst.

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Praktischer Journalismus: Die Fernsehreportage, Bodo Witzke, Ulli Rothaus

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Released
2003
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(Paperback),
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Damaged
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€3.96

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Title
Praktischer Journalismus: Die Fernsehreportage
Language
German
Released
2003
Format
Paperback
Pages
352
ISBN10
3896693336
ISBN13
9783896693334
Series
Description
„Geschichten stechen Fakten aus“ - unter diesem Motto bereichern Fernsehsender ihr Programm mit Reportagen, wobei zunehmend Filme als Reportagen bezeichnet werden, die nicht den ursprünglichen Kriterien entsprechen. Die beiden Fernsehjournalisten Bodo Witzke und Ulli Rothaus analysieren die wesentlichen Elemente einer Fernsehreportage, wobei der Fokus auf dem Verzicht auf Inszenierung, der Suche nach Authentizität und der Offenheit im Arbeitsprozess liegt. Sie erläutern die Entstehung einer Fernsehreportage auf Basis theoretischer und historischer Grundlagen der Fernsehgestaltung. Dabei zeigen sie, wie Arbeitsschritte und Gestaltungselemente zusammenwirken und bereits in der Entstehungsphase berücksichtigt werden. Themenfindung, Planung und Durchführung der Recherche, die Rolle des Reporters und das Interview, einschließlich fremdsprachiger Interviews, werden behandelt. Zudem wird der dramaturgisch wirkungsvolle Einsatz von Kamera, Ton, Musik, Schnitt und Text thematisiert. Die Autoren gewähren Einblicke in die Vorgehensweisen von Pionieren und heutigen Fernsehjournalisten und hinterfragen berufsspezifische Stereotype sowie handwerkliche Konventionen. Sie brechen traditionelle Regeln, um Nähe, Spannung und Unmittelbarkeit zu erzeugen, und stellen die Doku-Soap als neue Form der Reportage vor, die seit den 1990er-Jahren hohe Einschaltquoten erzielt und die traditionelle Reportage beeinflusst.