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Der Vordere Orient ist ein zentrales Forschungsgebiet österreichischer Wissenschaft, insbesondere in der Geographie. Hans Bobek hat bedeutende Beiträge zur Erforschung des Iran geleistet, insbesondere mit seiner Studie über die iranische Hauptstadt. Diese Arbeit inspirierte das gemeinsam mit E. Lichtenberger verfasste Werk über Wien, welches als methodisches Vorbild für die vorliegende Analyse von Teheran dient. Das Buch folgt der Tradition der Wiener stadtgeographischen Schule, die von Hugo Hasinger zu Beginn des 20. Jahrhunderts begründet wurde, und reiht sich in die umfassende Erforschung orientalischer Städte ein, die von Eugen Wirth und seinen Mitarbeitern in Erlangen initiiert wurde. Obwohl es als umfassende Stadtmonographie angelegt ist, dominiert der sozial-ökologische Forschungsansatz. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Verwestlichung einer orientalischen Metropole, wobei Elemente und Prozesse durch eine phänomenologisch-typologische Analyse von Flächennutzung, historischen Wohnbautypen und der Verteilung ausgewählter Betriebsstätten und Sozialgruppen erfasst werden. Der Nachweis der Bipolarität der Stadt wird überzeugend erbracht, indem die zonale und sektoriale Gliederung um Bazar und City dargestellt wird. Entsprechend einem allgemeinen Stadtentwicklungsprinzip dehnen sich Wachstumsfront und Leitstrahlen der City in Richtung der besseren Wohnquartiere aus, während die Viertel der ärmeren Bevölkerung...
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Teheran, Martin Seger
- Language
- Released
- 1978
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- (Paperback),
- Book condition
- Good
- Price
- €43.99
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- Title
- Teheran
- Subtitle
- Eine Stadtgeographische Studie - German Edition
- Language
- German
- Authors
- Martin Seger
- Publisher
- Springer
- Released
- 1978
- Format
- Paperback
- Pages
- 245
- ISBN10
- 3211813683
- ISBN13
- 9783211813683
- Series
- Description
- Der Vordere Orient ist ein zentrales Forschungsgebiet österreichischer Wissenschaft, insbesondere in der Geographie. Hans Bobek hat bedeutende Beiträge zur Erforschung des Iran geleistet, insbesondere mit seiner Studie über die iranische Hauptstadt. Diese Arbeit inspirierte das gemeinsam mit E. Lichtenberger verfasste Werk über Wien, welches als methodisches Vorbild für die vorliegende Analyse von Teheran dient. Das Buch folgt der Tradition der Wiener stadtgeographischen Schule, die von Hugo Hasinger zu Beginn des 20. Jahrhunderts begründet wurde, und reiht sich in die umfassende Erforschung orientalischer Städte ein, die von Eugen Wirth und seinen Mitarbeitern in Erlangen initiiert wurde. Obwohl es als umfassende Stadtmonographie angelegt ist, dominiert der sozial-ökologische Forschungsansatz. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Verwestlichung einer orientalischen Metropole, wobei Elemente und Prozesse durch eine phänomenologisch-typologische Analyse von Flächennutzung, historischen Wohnbautypen und der Verteilung ausgewählter Betriebsstätten und Sozialgruppen erfasst werden. Der Nachweis der Bipolarität der Stadt wird überzeugend erbracht, indem die zonale und sektoriale Gliederung um Bazar und City dargestellt wird. Entsprechend einem allgemeinen Stadtentwicklungsprinzip dehnen sich Wachstumsfront und Leitstrahlen der City in Richtung der besseren Wohnquartiere aus, während die Viertel der ärmeren Bevölkerung...



