Der Rechenschaftsbericht des Kaisers Augustus (63 v. Chr. - 14 n. Chr.) war einst auf zwei Bronzepfeilern in Rom aufgestellt. Während das Original verloren ging, wurde 1555 im heutigen Ankara eine Abschrift in lateinischer und griechischer Sprache gefunden. Augustus streicht nicht nur seine außenpolitischen Erfolge heraus, er betont auch seine Fürsorge für das Volk. Stolz berichtet er von seiner Bautätigkeit, aber auch von den zahlreichen Ehrungen, die ihm widerfuhren.
Classical Studies Pedagogy Series
This series delves into the depths of classical pedagogy, exploring time-tested methods and philosophies that have shaped education for centuries. It offers valuable insights for modern educators seeking timeless principles for effective teaching. Readers will gain a comprehensive understanding of the evolution of educational thought and its practical applications. It serves as an essential resource for anyone interested in the history and theory of education.



Meine Taten
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Nach dem Monumentum Ancyranum, Apolloniense und Antiochenum. Die philosophischen, biographischen und poetischen Werke des Kaisers Augustus sind verloren. Erhalten ist nur sein Rechenschaftsbericht, der einst auf Bronzetafeln vor seinem Mausoleum in Rom aufgestellt war. Eine Abschrift des Originals, von dem keinerlei Reste überliefert sind, wurde in Ancyra (dem heutigen Ankara) gefunden, weshalb die Inschrift als MONUMENTUM ANCYRANUM bezeichnet wird. Eine weitere lateinische Kopie - das Monumentum Antiochenum - und eine griechische Übersetzung - das Monumentum Apolloniense - sind in Bruchstücken erhalten. Beide Überlieferungen, die lateinische und die griechische, sind hier dem deutschen Text gegenübergestellt. Eine große Anzahl antiker Zeugnisse - Zitate aus der Literatur, Inschriften, Münzlegenden -, die ebenfalls aufgenommen wurden, geben die Möglichkeit des unmittelbaren Vergleichs mit der Parallelüberlieferung. Mit Einführung, Erläuterungen, Literaturhinweisen und Register.
In diesem Teil der (ungehaltenen) Rede berichtet Cicero, wie Verres in Sizilien durch Erpressung und Gewalt Kunstgegenstände verschiedener Art (auch ganze Statuen) an sich zu bringen wußte. Ein kulturgeschichtliches hochinteressantes Dokument, bei dem einem heutigen Archäologen die Haare zu Berge stehen können.