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Franz Hodjak

    September 27, 1944
    Landverlust
    Franz, Geschichtensammler. Ein Monodrama
    Ein Koffer voll Sand
    Das Ende wird Nabucco heißen
    Siebenbürgische Sprechübung. Gedichte
    Grenzsteine
    • Grenzsteine

      Roman

      • 198 pages
      • 7 hours of reading

      Franz Hodjak, Lyriker und Erzähler, hat Ceauçescus rumänische Tyrannei als deutschsprechender Siebenbürger Sachse mit rumänischer Staatsbürgerschaft auf einer Sprachinsel in Klausenburg (Cluj-Napoca) durchlebt. Sein erster Roman Grenzsteine erzählt von diesem Erbe des balkankommunistischen Polizeistaats. Als die Hauptfigur Harald Frank das erste Mal in seinem Leben aus einem Schlaf ohne Traum erwacht, da weiß er dies als Zeichen zu deuten: sich auf den Weg über die Grenze zu machen. Odysseehaft führt der von einem Zeltstaat vor der Bukarester Visabehörde über ein mehrstündiges Intermezzo als Staatschef direkt in den Garnisonsarrest und weiter kreuz und quer durch die rumänische Diktatur - in Gegenwart und Erinnerung.

      Grenzsteine
      4.0
    • Siebenbürgische Sprechübung. Gedichte

      • 140 pages
      • 5 hours of reading

      Die Sammlung „Siebenbürgische Sprechübung“ präsentiert erstmals umfassend die Gedichte des rumäniendeutschen Lyrikers Franz Hodjak, die zwischen 1974 und 1988 veröffentlicht wurden, sowie neue und in Zeitschriften erschienene Werke, die die düstere Realität des Ceausescu-Staates reflektieren.

      Siebenbürgische Sprechübung. Gedichte
      3.0
    • Das Ende wird Nabucco heißen

      Erzählungen

      • 161 pages
      • 6 hours of reading

      Die Erzählungen in diesem Band thematisieren das Leben, die Freuden, Träume, Hoffnungen und Sorgen des kleinen Mannes. Die Protagonisten verkörpern die Unbeschwertheit des Taugenichts, während die Geschichten gelegentlich eine kafkaeske Wendung nehmen. Der Autor hinterfragt den Ort der Heimat und Heimatlosigkeit im Kontext eines modernen Nomadentums, das nicht nur seine eigene Biografie als in Rumänien geborener und in Deutschland lebender Schriftsteller prägt, sondern auch die Erfahrungen einer ganzen Generation von Rumäniendeutschen, die vom Exodus betroffen sind. Viele Erzählungen reflektieren die komplexe Beziehung zwischen Individuum und Obrigkeit im ehemaligen kommunistischen Rumänien sowie den bürokratisierten Alltag in der heutigen Bundesrepublik. Mit leisen, unaufgeregten Tönen zieht der Autor die Leser in seinen Bann. Geboren 1944 in Hermannstadt, arbeitete er nach dem Abitur zunächst als Hilfsarbeiter, bevor er Germanistik und Rumänistik studierte. Von 1970 bis 1992 war er Lektor im Dacia Verlag in Klausenburg. Seit 1992 lebt er als freier Schriftsteller in Deutschland und erhielt zahlreiche Auszeichnungen für sein literarisches Schaffen.

      Das Ende wird Nabucco heißen
      3.0
    • Ein Koffer voll Sand

      • 243 pages
      • 9 hours of reading

      Bernd Burger und seine Frau Melitta sind mit ihrer Tochter im Auto unterwegs Richtung Deutschland. Es ist eine Reise des endgültigen Abschieds und der Ankunft im Ungewissen. Die Familie kommt aus Rumänien und will ins Auffanglager Hamm; bis in die Bodenseeregion hat sie es schon geschafft. Dort aber wird alles kompliziert. Die Länder, die in wenigen Kilometern Abstand aneinanderstoßen, irritieren die Reisenden. Sie haben ihre Erfahrungen mit Grenzen und Versuchen, sie zu überschreiten. Hier nun sind plötzlich die Staatsgrenzen nicht recht zu erkennen, man nähert sich ihnen gut vorbereitet und vorsichtig, und plötzlich ist man auf der anderen Seite, ohne es bemerkt zu haben. Was die Lage nicht übersichtlicher macht: Bernd Burger kann nicht Auto fahren und seine Frau weder Landkarten noch Straßenschilder lesen. So wird aus der Reise eine Irrfahrt voller komisch-skurriler Begegnungen mit einer gänzlich neuen Wirklichkeit, wahrgenommen durch den fremden Blick. Gleichzeitig bietet das Unterwegssein Gelegenheit zum Nachdenken darüber, was Heimat nicht war und wohl auch in der Erinnerung kaum werden kann, darüber, was aus dem vergangenen Leben brauchbar ist für die neue Welt, und was an der neuen Welt brauchbar ist für: was man nun einmal ist, und wer.

      Ein Koffer voll Sand
      3.0
    • Unter einer Seine-Brücke in Paris führt François Villon ein groteskes Gespräch mit einem imaginären Gegenüber. Er reflektiert sein Leben als Vagabund und Gauner, konfrontiert den Hauptmann Ronsard mit Verbrechen und prophezeit die Revolution von 1789.

      Franz, Geschichtensammler. Ein Monodrama
      3.2
    • Landverlust

      Gedichte

      • 73 pages
      • 3 hours of reading

      Als deutschsprachiger Dichter und Erzähler hat Franz Hodjak lange auf der rumäniendeutschen Sprachinsel in Klausenburg ausgeharrt: dann ist er nach Deutschland ausgesiedelt. In seinen neuen Gedichten erweist er sich als Zeuge jenes Exodus, mit dem die Geschichte des siebenbürgisch-sächsischen Kultur- und Sprachraumes endgültig zu Ende geht - und mit ihr auch ein Stück der eigenen Lebensgeschichte, die die rumäniendeutsche Wirklichkeit in die Verzweiflung des Gedichts getrieben hat. Franz Hodjak erinnert Lebenssituationen einer untergegangenen Welt und bewältigt das Ausgesetztsein an neuem Ort.

      Landverlust
      5.0
    • Das Buch bietet eine Sammlung von Notizen, die über dreißig Jahre entstanden sind und eher einem lockeren Tagebuch ähneln. Es lädt dazu ein, Unbekanntes zu entdecken, anstatt nach etwas Bestimmtem zu suchen. Eine chronologische Anordnung wurde vermieden, um die Inhalte nicht nur auf die Diktatur zu beziehen.

      Was wäre schon ein Ungklück ohne Worte. Aphorismen und Notate
    • Ankunft Konjunktiv

      Gedichte

      • 87 pages
      • 4 hours of reading

      Die Bücher von Franz Hodjak bezeugen, wie der Ausreise ans der rumäniendeutschen Spracheremitage die Ankunft bei uns nur allmählich folgte. Ihr schreibt sich Franz Hodjak mit seinem neuen Gedichtbuch ein Stück weit näher - doch das Ankommen bleibt unsicher, nur eine Möglichkeit: Ankunft Konjunktiv.

      Ankunft Konjunktiv
    • Zahltag

      • 189 pages
      • 7 hours of reading

      Der Vogelscheuchenstein. Gesuch. Lebenslauf. Sedlaks Frau. Inventur. Kleine Neujahrsgeschichte. Am Eck. Brief. Auf dem Korridor. Der Pendler. Die Jacke. Der zwingende Zufall. Geschichte, in der Herr Kraus Andrei Klamm die Rolle überläßt. Sigi. Jakschi zieht um. Ganz kurzes Märchen. Text, der anders ausfiel als geplant. Liebesroman. Unfertige Story. Der Schläger. Zahltag. Friedliche Runde. Die Minister kommen.

      Zahltag
    • Das Glas gibt dem Wein die gewünschte Form

      Aphorismen

      • 126 pages
      • 5 hours of reading

      Über verschütteten Wein ist zu klagen. Das gilt vor allem, wenn man vergorenen Traubensaft – der traditionellen Symbolik folgend – weniger als Genuss- und Berauschungsmittel denn als ein ›geistiges Getränk‹ versteht, das vom Feuer der Vitalität erfüllt ist. Welche künstlerische Kraft er zu entfalten vermag, führt der preisgekrönte rumäniendeutsche Romancier, Dramatiker und Lyriker Franz Hodjak (Jahrgang 1944) in auslesetauglichen »Randbemerkungen zur Mitte« vor Augen. Die vorliegende Sammlung mit knapp 850 moralistischen Maximen, literarisch-philosophischen Reflexionen und kulturkritischen Diagnosen ist sein bereits vierter Aphorismenband.

      Das Glas gibt dem Wein die gewünschte Form