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Andreas Kemper

    April 11, 1963
    Wer kennt Landolf Ladig?
    Die Furchtbürger. Anmerkungen zum Rassismus, Sexismus und Klassismus der AfD
    Klassismus
    Privatstädte
    • Wer kennt Landolf Ladig?

      Die Demaskierung des Björn Höcke

      Björn Höcke prägt mit seinem ›Flügel‹ die AfD – und steht politisch so stark da wie nie. Doch seine Karriere wird seit Jahren von dem Verdacht begleitet, dass er der Verfasser der ›Landolf-Ladig‹-Texte ist. 2011 und 2012 erschienen unter diesem Pseudonym drei Beiträge in neonazistischen Zeitschriften aus dem Umfeld von Thorsten Heise. Darin wird der Nationalsozialismus bejaht und die »nationale Systemopposition« zur Vorbereitung einer revolutionären Machtübernahme aufgerufen. 2015 spielte der Verdacht eine zentrale Rolle in einem Amtsenthebungsverfahren gegen Björn Höcke, 2017 bei der Einleitung eines Parteiausschlussverfahrens. Höcke bestritt die Urheberschaft – widerlegte sie jedoch nie. Die Ladig-Frage wurde bereits intensiv untersucht; hier liegt die Analyse erstmals in Buchform vor. In präzisen Gegenüberstellungen verdichtet sich der Verdacht Indiz für Indiz. Spannend und nachvollziehbar fügt sich das Puzzle zu einem in sich stimmigen, argumentativ zwingenden Gesamtbild.

      Wer kennt Landolf Ladig?2026
    • Privatstädte

      Labore für einen neuen Manchesterkapitalismus

      Privatstädte2022
      3.9
    • Die Untersuchung beleuchtet die Netzwerke, Kampagnen und Ideologien des „Furchtbürgertums“, das aus Angst vor Freiheit und Gleichheit agiert. Sie analysiert Verbindungen zwischen Pegida-Demonstrationen und den „Demos für alle“ sowie die Klassenfraktionen, aus denen sich dieses Milieu rekrutiert.

      Die Furchtbürger. Anmerkungen zum Rassismus, Sexismus und Klassismus der AfD2020
    • Klassismus

      Eine Einführung

      • 192 pages
      • 7 hours of reading

      ›Klassismus‹ ist ein bislang noch wenig bekannter Begriff zur Bezeichnung der individuellen, institutionellen und kulturellen Diskriminierung und Unterdrückung aufgrund des tatsächlichen, vermuteten oder zugeschriebenen sozial- oder bildungspolitischen Status. Menschen in Armutsverhältnissen wird zum Beispiel gewalttätiges Verhalten oder Alkoholismus stereotyp unterstellt und medial inszeniert, obwohl diese Phänomene klassenübergreifend gleichermaßen vorkommen. Der Begriff ›Klassismus‹ beschreibt die Erfahrung persönlicher Diskriminierung von Menschen als gesellschaftliches, strukturelles Problem. Damit ergänzt und überschneidet er sich mit der Analyse von Rassismus, Sexismus und anderen Diskriminierungsformen. Zum ersten Mal liegt nun eine Einführung in deutscher Sprache vor. Die Verfasser*innen zeigen die Ursprünge des Klassismusbegriffs auf, seine Alltags- und Widerstandspraxen in den USA sowie seine politische Anschlussfähigkeit im Kontext der Bundesrepublik.

      Klassismus2009
      4.0