Lehrbuch der schottisch-gälischen Sprache
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Schottlandtouristen erleben, dass sich mit dem Vorstoßen ins Hochland die Anzahl unaussprechlicher Orts- und Landschaftsnamen erhöht. Plötzlich sind Schilder zweisprachig, und in Pubs erklingen melancholisch-schöne Lieder in einer fremd klingenden Sprache. Für Wanderer kann ein Einstieg ins Schottisch-Gälische den Nebel über den Namen lüften, während Kulturtouristen die gälische Kultur der äußeren Hebriden entdecken. Sprachschüler finden in Kauderwelsch „Schottisch-Gälisch“ den einzigen deutschsprachigen Einstieg, und Whiskyliebhaber lernen, dass „Lagavulin“ „Mühlental“ bedeutet. Das Buch ist komplett in Farbe und bietet Übersichten mit Aussprache, wichtigen Redewendungen sowie Wörterlisten Deutsch - Schottisch-Gälisch und umgekehrt. Die Kauderwelsch-Sprachführer orientieren sich am typischen Reisealltag und vermitteln auf unterhaltsame Weise die Grundlagen, um schnell mit dem Sprechen zu beginnen, auch wenn nicht immer perfekt. Besonders hilfreich ist die Wort-für-Wort-Übersetzung, die Einblicke in die Struktur und Denkweise der Sprache gewährt. Neben praktischen Tipps behandelt das Buch typische Gesprächssituationen und die wichtigsten Grammatikregeln, um die Leser in die Lage zu versetzen, kleine Unterhaltungen zu führen.
Von tumben Riesen, rastlosen Untoten und einem Waisenschaf
Mystisches und Magisches über Schottland ist beliebt und weltweit verbreitet. Ob in der Musik, in Roman oder Schauergeschichte und besonders seit Highlander und Outlander: Die Traumfabrik lässt uns von Helden (muskulös und im Kilt) in nebligen Tälern, edlen Damen (schön und rothaarig) in stolzen Burgen (grau und kalt, aber mit Feuer im Kamin) und deren Feinden (überwiegend heimtückisch) träumen. Dazu eine grandiose Landschaft, Schafe im Tal, Hirsche auf den Bergen, Dudelsackmusik: All das ist höchst unterhaltsam und gut erfunden. Hier kommt das Original. Hier ist der erste Band mit Sagas vom westlichen Rand des schottischen Hochlandes. Uralte Geschichten, mythische Begebenheiten und märchenhafte Ereignisse aus der gälischen Kultur, gesammelt von John Francis Campbell und seinen Mitstreitern auf den westlichen Inseln und im schottischen Hochland. Wer authentische schottische Geschichten über mächtige Ungeheuer, Fabelwesen mit Zauberkräften, gutmütige Bären, schlaue Waisenschafe, tumbe, das Lichtschwert schwingende Riesen mag und sich von mutigen Helden und tapferen Heldinnen nachhaltig beeindrucken lassen möchte, ist hier genau richtig.
Kauderwelsch-Sprachführer von Reise Know-How
In neuer Aufmachung und inhaltlich aktualisiert vermittelt der Kauderwelsch-Sprachführer Schottisch-Gälisch wie kein anderer Selbstlernkurs die Grundlagen dieser mythisch anmutenden Sprache. Spätestens bei einem Besuch der Pubs in Schottlands Norden verfällt man irgendwann ihrer Schönheit, der hier in melancholischen Liedern nur allzu gern gehuldigt wird. Nach dem bewährten Kauderwelsch-Prinzip werden gängige Redewendungen neben einer sinngemäßen Übersetzung auch Wort für Wort übersetzt. So erwerben Anfänger und Einsteiger ein natürliches Sprachverständnis, einzelne Wörter lassen sich unkompliziert austauschen und Phrasen situationsbezogen anpassen. Das Buch vermittelt unterhaltsame Fakten zur Sprache und stimmt auf landestypische Besonderheiten ein. Die Texte wurden für diese Auflage grundlegend aktualisiert, so dass die Vokabeln den heutigen Reisealltag, gesellschaftlich relevante Themen und aktuelle Freizeitaktivitäten abdecken. Selbstverständlich wird auch die Grammatik kurz und verständlich erklärt, soweit es für das alltägliche Sprechen notwendig ist. Die eingebundenen QR-Codes verbinden das Buch mit Online-Aussprachebeispielen. Kauderwelsch-Sprachführer sind daher auch ergänzend zu Sprachkursen wertvolle Begleiter.
Seit wann das Wort Vampir sich so allgemein ausgebreitet hat, ist nicht ganz klar, für das Deutsche finden wir aber immerhin eine klare Auskunft im Wörterbuch der deutschen Volkskunde von Erich Beitl. Seit 1725. Beitl ist ziemlich streng und verlangt, nur den „blutsaugenden Wiedergänger und den lebenden Leichnam“ der türkischen, serbischen, slawischen und ostdeutschen Sage als Vampir zu bezeichnen. Und jedenfalls, 1725 wurde ein solcher aktenkundig auf Deutsch so genannt. Als er gepfählt wurde, spritzte sein Blut gen Himmel, und er zeigte erectio penis. So steht es da, und wir möchten gleich warnen: In keiner der uns zugänglichen Geschichten zeigt der Vampir erectio penis, was natürlich schade ist. Aber immerhin erfahren wir, dass die Vampire mit der Zeit gehen und ihre Ernährungsgewohnheiten dem Zeitgeist anpassen (das weiß Christof Stählin), oder sich ganz und gar umstellen (wie wir von Eris von Lethe) erfahren. Und dabei war ihre Ernährung doch so gesund! Blut enthält nämlich sehr wenig Fett, ist aber reich an Eisen, das leichter vom Körper absorbiert wird als Eisen aus vegetabilischen Nahrungsmitteln, das können wir in Kochbüchern nachlesen, wo Anleitungen zum Kochen von Blutwürsten erteilt werden. Ein gesundes, billiges und nachwachsendes Nahrungsmittel also.