Ein literarischer Adventskalender, der für die Tage vom 1. bis zum 24. Dezember vielseitige Unterhaltung bietet: Bauernregeln und Sprüche, Lieder und Illustrationen, Geschichten und Gedichte - kleine Vorfreuden aufs große Fest!
Die Ballade ist – mit ihren Spannungsmomenten und Knalleffekten – eine der populärsten Lyrik-Gattungen überhaupt. Um unerlaubte Liebe geht es da, um Verführung und Ehebruch, um Mord und Totschlag, kurz, um: Sex und Crime und Reim. Der Band bietet eine schöne Auswahl: von Bürgers finsteren Versen bis zu Balladen-Parodien unserer Zeit.
Das gehe ihm über alles, bekannte Theodor Fontane brieflich: (innere) Ruhe, (draußen nur) Stille, (bequemes, aber nicht zu weiches) Sofa, eine (herrlich duftende) Tasse Tee. Wir ergänzen: dazu dieses hübsche Büchlein mit kleinen Weisheiten. Über Lebenslust, Abenteuer, Natur, Tiere, Musik, Erfolg, Freunde, Familie, Liebe, Glück. Rund 200 Autorinnen und Autoren finden Platz auf diesem zauberhaften Möbel – zum Abschweben!
Grün wie der Frühling, der Wald und die Hoffnung! Das Grün, vor allem in der Natur, hat viele Dichterinnen und Dichter angeregt: diese Anthologie bietet »die grünsten Gedichte« vom 18. Jahrhundert bis heute.
Die detailreiche Materialsammlung erschließt die vielfältigen psychologischen und sozialgeschichtlichen Bezüge der berühmten Erzählung: Schnitzlers Auseinandersetzung mit Freuds Traumdeutungstheorie spielt hierbei eine ebenso wichtige Rolle wie seine Kritik an den Werten der bürgerlichen Gesellschaft und ihrem Geschäft mit den Töchtern.
Ob in China, Japan, Indien, Russland oder in den Maghreb-Staaten und natürlich im Land der 'Tea Time' Großbritannien – in vielen Teilen der Welt ist das Teetrinken fester Bestandteil der Kultur. Auch in der Literatur spielt der Tee oft eine Rolle: Marcel Proust tunkt die berühmten Madeleines hinein und Lewis Carrolls verrückter Hutmacher sitzt beim immerwährenden Fünf-Uhr-Tee. Dieses liebevoll gestaltete Buch lädt zu einer Reise quer durch die Zeiten und Kulturen ein. Es bietet Unterhaltsames aus der Weltliteratur, Wissenswertes zu Anbau, Handel und Zubereitung oder zur vielfältigen Nutzung des Tees sowie einige Rezepte für Tee-Spezialitäten. – Ein ideales Mitbringsel für Teeliebhaber.
»Die Stare gehen auf die Reise./ Altweibersommer weht im Wind./ Das ist ein Abschied laut und leise./ Die Karussells drehn sich im Kreise./Und was vorüber schien, beginnt.« (Erich Kästner)
Wer jetzt noch draußen ist, kann staunen über die Schattierungen des Novembergraus zwischen Gelb, Silber, Schwarz und Blau. Was sich auch denen erschließt, die diese Gedichte des Wintermonats ›Nebelung‹ im warmen Zuhause lesen (ohne vor die Tür zu gehen, es dunkelt schon früh).
Eine Sammlung festlicher Gedichte und Geschichten, die die Vorfreude auf die Advents- und Weihnachtszeit wecken. Mit Beiträgen von E. T. A. Hoffmann, Rainer Maria Rilke, Rose Ausländer und Gerhard Polt.
Deutsch-Lektüre, Deutsche Klassiker der Literatur – 14259
»Der Taucher«, »Erlkönig«, »John Maynard« oder »Der Knabe im Moor«: Die Ballade ist – mit ihren Spannungsmomenten und Knalleffekten – eine der populärsten Lyrik-Gattungen überhaupt. Um unerlaubte Liebe geht es da, um Verführung und Ehebruch, um Mord und Totschlag. Der Band bietet eine schöne Auswahl: von Gottfried August Bürgers finsteren Versen bis zu Balladen-Parodien unserer Zeit.
Was die Tröstung über die Endlichkeit des menschlichen Lebens betrifft, sind die großen Philosophen der Antike an Glaubwürdigkeit und Findigkeit kaum zu übertreffen, während für die kleinen Sorgen des Alltags Theodor Fontane oder Jean Paul besonders viel Humorvolles anzubieten haben. 'Gedanken für alle Tage' versammelt die schönsten und klügsten Aphorismen, die in den letzten 2000 Jahren formuliert wurden.
Diese poetische Volière ist bunter bestückt als jede reale: mit Kanarienvögeln von Yvan Goll, Raben von Sarah Kirsch und Ernst Jandls Eulen, mit Flamingos von Rilke und Mascha Kalékos Schwan, nicht zu vergessen mit Nachtigall und Lerche - und zu diesen Vögeln gesellen sich, ornithologisch nicht ganz korrekt, Wilhelm Buschs Wetterhahn, Erich Kästners Pechvogel, ein ringelnatzscher Pinguin und Wolf Biermanns Preußischer Ikarus.
April, April, der macht, was er will! Ostern und Scherze, erste Frühlingsfreuden und »aprillelig« launische Menschen: Der Wandelmonat hat ganz schön viel zu bieten: »Sprühregen! Jetzt der Himmel blau,/Und jetzt von Wolken überzogen,/Nun lachend über allem Grau/Im Wunderschein der Regenbogen.« (Martin Greif)
Der Oktober, der Narr, bringt scharfe Stürme, herbstliche, wenn auch mit Glück noch wärmende Mittagsstunden – und schöne Gedichte, z. B. von Robert Walser: »Die Blätter fallen von den Bäumen, das Grün verwandelt sich in Gelb, und zarter Hauch umgibt das Land. Oktober hat ein freundliches Gesicht …«
Es schallt, duftet und leuchtet, drängt und hetzt. Nikolaus, Weihnachten, Silvester sind Feste mit intensiven Gefühlswerten – neben dem Festlichen ist aber auch das Abwägen und Rückbesinnen in den Gedichten gefragt, da ist dann auch für Festmuffel gesorgt. Zum Jahresausklang: die guten Vorsätze!
Wenn der Wind das Laub von den Bäumen reißt, wenn Sonnenstrahlen letzte Süße in den schweren Wein jagen, wenn Kraniche hoch über Stoppelfelder ziehen, wenn die Herbstesnebel wallen (Humphrey Hamster zum Gefallen.), dann schreiben die Dichter ihre schönsten Gedichte. Die Klassiker der besonders lyrischen Jahreszeit versammeln sich in diesem Bändchen.
Im Juni zeigen sich Bäume und Büsche üppig grün. Wer Glück hat, sieht Glühwürmchen, und in den Gärten gibt es die ersten Früchte zu ernten: »Butterblumengelbe Wiesen, sauerampferrot getönt, –« (Morgenstern) »Und aus den Wäldern, stäubend, / Beerengeruch.« (Britting)
Erntemond und Hundstage, die heißesten Wochen des Sommers. Alles scheint von der Hitze immobilisiert und ausgedörrt, Natur wie Mensch. Nichts wie weg also, in den Urlaub. Bei der Rückkehr dann schon eine Vorahnung des Herbstes…
Rot wie der Wein, die Wut und die Liebe! Dichterinnen und Dichter haben zu allen Zeiten rot gesehen: diese Anthologien enthält »rote Gedichte« vom 18. Jahrhundert bis heute.
Die Sammlung von „Liebesgedichten aus aller Welt“ bringt Kulturen, Epochen und Erdteile miteinander ins Gespräch, rückt die unterschiedlichsten Texte nah aneinander, und siehe da: sie verstehen sich. Und erzählen, mit sanfter Hilfe zweier Herausgeberinnen, die unendliche Geschichte von der Liebe aufs Neue: vom Blick der Augen, dem ersten Kuss, von Erfüllung und Bekenntnis, von Trennung und Verlust und von dem, was bleibt: der Erinnerung an die Liebe.
Selten ist gut beraten, wer seine Winterkleidung zu früh wegpackt. Zugleich versprechen März-Gedichte schon den Frühling, überbringen seinen sanften, oft noch mit dichten Schneefällen und Kälteeinbrüchen kämpfenden Gruß. Doch der »besagte Lenz« wird kommen! »Ich kann sie kaum erwarten, / Die erste Blum im Garten, / Die erste Blüt am Baum. / Sie grüßen meine Lieder, / Und kommt der Winter wieder, / Sing ich noch jenen Traum.« (Goethe)
Die literarische Grundversorgung für Weihnachtsfans, die dem Fest der Feste schon jetzt entgegenfiebern. Gedichte und Geschichten von E. T. A. Hoffman bis Gerhard Polt, gesammelt in den fünf Kapiteln: Advent, auf Weihnachten zu - Das Weihnachtsfest in Kindertagen - Was damals geschah ... - Der Weihnachtsabend und die Bescherung - Der Alltag kehrt ein.
Wenn’s draußen stürmt und schneit, ist’s drinnen doch am schönsten! Ein heißer Tee und fünfzig Wintergedichte von Eichendorff bis Ringelnatz sorgen für ein mollig warmes Wohlgefühl.
Mitten im Winter liegt der neue Beginn: wenn es draußen stürmt und schneit, werden heimelig-warme Innenräume zu idealen Lese-Oasen: Januar-Gedichte über Eisblumen am Fenster, Wintersport und schneebedeckte Landschaften. Manchmal sogar »Winterglück«.
Sommer: alles ist auf Aktivitäten im Freien angelegt. Tagsüber heißt es, einen Schattenplatz aufzusuchen, um nicht »Auf Sommers Grill« (Rühmkorf) gebraten zu werden. Sommernächte laden zu Geselligkeiten, der Tenor ist hochgestimmt, schließlich ist Ferienzeit: »Der Strand ist groß. / Man sieht Trikots. / Und sieht Popos (zum Teil verführerische).«
»Es ist Zeit sich zu freuen / an atmenden Farben / zu trauen dem blühenden Wunder« schreibt Rose Ausländer, und tatsächlich, mit dem Mai kommt Wonne und Sonne, Farben und Blumen, Geselligkeit und zarte Liebe. Nur gänzlich sollte man dem Mai doch nicht trauen – denn plötzlich stehen die Eisheiligen in den Gärten...
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Sommer, Sonne – und mehr als 50 der schönsten Gedichte griffbereit. Von: »Einsamer nie als im August …« (Benn) bis hin zur ›Sommerfrische‹: »Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß, / Das durch den sonnigen Himmel schreitet. / Und schmücke den Hut, der dich begleitet, / Mit einem grünen Reis.« (Ringelnatz)
Ob für den Ausflug ins Grüne oder die ersten Sonnenstrahlen auf dem Balkon: Im Frühling darf das passende Buch zur Aufbruchstimmung nicht fehlen. 50 Gedichte laden zur Lektüre ein, in einem frischen, glänzend geprägten Gewand.
Das Leben ist unvorhersehbar und voller Überraschungen. Doch eins ist sicher: Zu allen Belangen unseres Lebens hat sich ein kluger Kopf bereits Gedanken gemacht und diese auf den Punkt gebracht. Über 1000 Zitate zu den Themen Liebe, Glück, Schicksal und Erkenntnis bieten einen handlichen Schatz an kostbaren Weisheiten, die sich mit in den Alltag nehmen und ihn mit ganz neuen Augen sehen lassen.
Die 'Kleinen Weisheiten für Genießer' versammeln Schönes, Bedenkenswertes,
Tiefsinniges und Erheiterndes, von Dichtern und Denkern ersonnen für alle, die
die schönen Seiten des Lebens suchen und oft genug auch finden, die gerne
genießen, was ihnen Gott das Schicksal oder der Erfolg zuteilt und es gerne
(mit)teilen, aber besonders für alle, die sich darüber Gedanken machen.
'Don t worry, be happy!' - mit dieser Anweisung von Bobby McFerrin könnte man
es natürlich schon bewenden lassen. Aber in Deutschland wird alles zergrübelt,
und was nicht mindestens als Seminar- oder Leitartikelthema taugt, darüber
fangen wir gar nicht erst an nachzudenken. Darum widmet die Serie der 'Kleinen
Weisheiten' dem Glücklichsein und dem verständlichen Drang, es zu werden, ein
eigenes Bändchen mit den tiefsinnigsten Aphorismen der Weltweisen. Wer nach
dieser Lektüre nicht weiß, wie er glücklich wird, dem ist nicht zu helfen.
Eine kleine Lektüre für Solistinnen, Dirigenten und das ganze Ensemble: Eduard Mörike beschreibt die Wehmut einer Harfe und Alfred Polgar die ungepflegten Fingernägel eines Klarinettisten. Mela Hartwig erzählt von einer trägen Orchesterprobe, Georg Trakl findet poetische Worte über Trompeten und Heinrich Böll regt sich über seinen hustenden Vetter im Konzertsaal auf. Sei es im Orchestergraben oder beim Hausmusikabend – überall, wo musiziert wird, finden sich kleine Geschichten, Anekdoten und Gedichte. Sie alle vereint, was schon Nietzsche wusste: »Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.«
In einer Welt der grenzenlosen Mobilität, der Karrierenetzwerke und des nach Mustern aus bunt bebilderten Zeitschriften geformten Lifestyle mutet das Ideal der Freundschaft fast ein wenig altmodisch an. Aber Heinz Rühmanns Schlager „Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt“, den haben wir doch auch im Ohr und sind geneigt ihm beizupflichten - schließlich hatte schon die Antike die Freundschaft als höchsten Wert gepriesen. Dass dies wieder erkannt und gelebt wird, dazu wollen die in diesem Bändchen versammelten kleinen Weisheiten beitragen.
"Der Vorteil des schlechten Gedächtnisses ist, dass man dieselben guten Dinge mehrere Male zum "erstenmal" genießt" - das Wort Nietzsches mag sich auch an den Aphorismen und Sprüchen dieses Büchleins bewahrheiten. Die Sammlung will einen spielerischen und zugleich alltagsorientierten Zugang zum Zitatenschatz großer Schriftsteller und Philosophen vermitteln. Nach Themen und Bereichen des menschlichen Lebens und Zusammenlebens angeordnet, lädt das Buch ebenso zum linearen Durchlesen ein, wie es auch zum Blättern und Hineinschmökern geeignet ist - ein Vademecum für alle Lebenslagen.
Wie gelingt es, Nachtschichten zu vermeiden und ausgeglichen durch den Tag zu gehen? Clever muss man sein! Die Ratschläge von Dichtern und Denkern aller Zeiten können hierbei Hilfe leisten: Der kleine Band versammelt Gedanken über die Grenzen der Arbeitsmoral, die richtige Balance von Handeln und Nichtstun und den geschickten Schachzug im rechten Moment.
Um die „besten Freunde“ des Menschen geht es in diesem Band, aber auch um Nutztiere oder weniger geschätzte Vertreter der Fauna wie den Floh. Zu allen Zeiten haben sich große Geister den Kopf über Tiere oder ihr spezielles eigenes (Lieblings-)tier zerbrochen - und hieraus immer wieder auch Erkenntnisse über den Menschen und das was ihn ausmacht gewonnen.
Das Jahr in Versen – die 50 schönsten Gedichte für jede Jahreszeit als Geschenkausgabe mit Banderole Verse, die vom ersten Anblick einer Frühlingsblüte und den Freuden des Osterfestes schwärmen, die zu sommerlichen Abenteuern inspirieren, einen mitnehmen in vom Laub bunt gefärbte Herbstlandschaften und in glitzernde Winter- und Weihnachtsszenen, solche Verse bieten die Gedichtbände zu den vier Jahreszeiten. Jeder Band kündet von den Freuden einer Jahreszeit, zu viert spiegeln sie das Jahr in all seinen Facetten wider – romantisch zum Valentinstag, witzig zum ersten April und festlich zu Weihnachten.
Die stille, dem Alltag entrückte Atmosphäre in Bibliotheken ist eine anregende Location. Auch für Schriftsteller. Wie viele Ideen und Gedanken mögen im Lauf der Jahrhunderte in den Lesesälen großer Bibliotheken entstanden sein? Etwas davon lässt sich erahnen, wenn man die Texte liest, die Evelyne Polt-Heinzl hier über die Österreichische Nationalbibliothek in Wien zusammen getragen hat. Denn Online-Medien und Internet-Hype sind das eine – das »Abenteuer Bibliothek« aber ungebrochen das andere. An diesen Regalen sind Leser immer schon durch das Weltwissen gesurft. Warm und geheimnisvoll locken die Buchwände mit einer unendlichen Zahl von Lese-Optionen, eine Fundgrube für verborgene (mitunter schwer auffindbare!) Schätze. Hier, im »großen alten Saal, beim Licht der grünen Lämpchen, in der Stille der feierlichen Buchstabenabspeisung«, wo alles leise und gedämpft geschieht, um die Geister nicht zu wecken, die zwischen den Buchdeckeln hausen, ist ein geistiger Höhenflug denkbar, wie ihn Ingeborg Bachmann in ihrer Erzählung »Das dreißigste Jahr« beschreibt. Die bibliophile Ausstattung mit alten Stichen, Federzeichnungen und Exlibris macht diese Hommage an das Buch zu einem »Pflichtexemplar« für jede Bibliothek.
Das Nilpferd, bewährt sich als Maskottchen für Menschen mit einem Hang zum Skurrilen, und kaum ein anderes Tier gibt so einen idealen Helden für die Groteske; dabei vermittelt seine pralle Körperlichkeit auch ein Bild des Friedens und der Wohligkeit. Es eignet sich nur bedingt als Haustier, es sei denn als Sparschwein-Ersatz, da kann es mit seinem Fassungsvermögen punkten. Und auch als Buch ist eine runde Sache, randvoll mit Geschichten und Gedichten über seine gewichtige Existenz: von Wilhelm Busch bis Robert Gernhard, von Jorge Luis Borges zu Mascha Kaléko.
Die verschiedenen Lebensalter werden in heiteren, nachdenklichen, auch ironischen Gedichten betrachtet: „Geburt“, „Schul- und Jugendzeit“, die Zeit „Mitten im Leben“ oder „Die reifen Jahre“. Der Band streift dabei Themen wie „Lebenspartner“ oder „Abschiede“. Jenseits von Jugendwahn und Methusalem-Komplott ergibt sich so eine lyrische Spazierfahrt durch alle Lebensabschnitte.
Eine kleine Einstimmung auf Lichterglanz und Plätzchenduft: amüsante und nachdenkliche Geschichten und Gedichte von Theodor Storm bis Ernst Jandl finden sich hier versammelt unter den Leitsternen Einstimmung - Das geschäftige Treiben - Die schöne Bescherung - Weihnachten, ein wenige entzaubert - Überall Weihnachten - Nach dem Fest.
Eine kleine literarische Schule des Träumens – Hier werden Träume wahr! Die Traumdeutung hat eine lange Tradition und spielt in vielen Mythen der Menschheitsgeschichte eine zentrale Rolle. Traumdeuter wurden bewundert und beargwöhnt, und auch heute hat sich daran nichts geändert. Besonders durch Freuds Arbeit von 1900 erlangte die Traumdeutung neue Aufmerksamkeit. Freud betrachtete sie als sein wichtigstes Werk und sah darin die Lösung des Rätsels der Träume sowie eine glänzende Illustration der Psychoanalyse, die zeigt, dass das seelische Leben weit über das Bewusste hinausgeht. Die Traumdeutung gilt als „Königsweg zum Unbewussten“. Poetische Geister könnten die kundigsten Traumdeuter sein. Friedrich Hebbel bemerkte: „In den Dichtern träumt die Menschheit“. Diese Traumschule vereint namhafte Autoren wie Lichtenberg, Novalis, E. T. A. Hoffmann, Heine, Fontane, Rilke, Günter Kunert und Eckhard Henscheid. Träume gehören uns, bleiben jedoch verborgen und sind unserem Bewusstsein enthoben. Um damit leben zu können, gilt es, den Traum zu domestizieren und in die wache Logik einzugliedern. Die Kompetenz der nächtigen Geister und der Versuch, das Alphabet der Träume zu entschlüsseln, sind dabei hilfreich. Dichter lehren uns, Träume als Freiräume der Phantasie zu sehen und regen zu einem aktiven Tagtraumleben an.
Rezeptfrei in jeder Buchhandlung und garantiert ohne Nebenwirkungen: Das Wundermittel aus dem Hause Reclam. Kurze Geschichten über wundersame Heilungen und rätselhafte Heilmethoden, über Hypochonder und Simulanten, die Heilkräfte der Kunst und glücklich überstandene Krankheiten. Dosierung: Kranke lesen täglich drei Geschichten nach dem Essen, Gesunde eine; in akuten Fällen kann das Buch komplett verschlungen werden. Gegenindikationen: keine.
Vom Abend des 4. bis zum Morgen des 5. April 2000 ist Gustl-Tag: exakt vor 100 Jahren wird dann der Leutnant Gustl diese ungebremste Gedankenkette an den vermeintlich zur Ehrenrettung notwendigen Selbstmord geknüpft haben, der sich dann per glücklichem Zufall erledigt. Und dieser erste innere Monolog der deutschen Literatur, der so genau datierbar ist, macht Schnitzler als Autor zum großen Diagnostiker der österreichischen Gesellschaft um die Jahrhundertwende. Ein Kommentarband der Wiener Literaturwissenschaftlerin Evelyne Polt-Heinzl stellt kenntnisreich alles zusammen, was für das Verständnis dieses furiosen Prosastücks nützlich sein kann.
Dieses liebevoll gestaltete Buch lädt zu einem literarischen Streifzug ein – durch schattige Biergärten, urige Eckkneipen und gesellige Bierzelte: Neben Unterhaltsamem finden Bierfreunde allerlei Wissenswertes über das vermeintlich 'deutscheste' aller Getränke, über das Brauen, über Sorten – das Reinheitsgebot von 1516 darf natürlich nicht fehlen – und Traditionen. Trinkende Dichter (oder dichtende Trinker?), von Karl May über Charles Baudelaire bis Joseph Roth erzählen vom ersten Rausch, von flinken Bedienungen und schäumenden Krügen. Prost!
Mit Beiträgen von Martin Amanshauser, Bettina Balàka, Xaver Bayer, Melitta Breznik, Ruth Cerha, Dimitré Dinev, Paul Divjak, Milena Michiko Flasar, Olga Flor, Arno Geiger, Johannes Gelich, Andrea Grill, Sabine Gruber, Egyd Gstättner, Norbert Gstrein, Margit Hahn, Wolfgang Hermann, Paulus Hochgatterer, Alois Hotschnig, Eugenie Kain, Daniel Kehlmann, Anna Kim, Radek Knapp, Bernd Hanno Millesi, Lydia Mischkulnig, Richard Obermayr, Irene Prugger, Doron Rabinovici, Angelika Reitzer, Kathrin Röggla, Robert Seethaler, Clemens J. Setz, Thomas Stangl, Michael Stavaric, Linda Stift, Bernhard Strobel, Cornelia Travnicek, Andrea Winkler.
Die Dorf- und Schloßgeschichten wie Krambambuli und Er laßt die Hand küssen zählen zu den bekanntesten Werken Marie von Ebner-Eschenbachs. Das Spektrum der genau beobachtenden, sozialkritischen Autorin reichte von der Künstlernovelle bis zur Adelssatire. Für viele war Ebner-Eschenbach in ihren Erzählungen, die Betty Paoli als meisterlich erzählt, natürlich, anmutig, mit heiterem Witz beschrieb, auf dem Höhepunkt ihres Könnens. Zum Abschluss der vierbändigen Leseausgabe versammelt der Band ihre berühmtesten Erzählungen sowie wenig bekannte und verblüffend moderne Fundstücke und ein Best of der Aphorismen.
Bozena gehört zu den großen starken Frauen der Weltliteratur und begründete 1875 Marie von Ebner-Eschenbachs Ruhm: Die schöne Dienstmagd mit ihrem „Paar rabenschwarzer Augen“, die „auch der mutigste Mann nicht ohne leises Grauen in Ungnaden auf sich gerichtet sah“, opfert ihr Leben der Buße für den erotischen Fehltritt, der das ihr anvertraute Mädchen ins Unglück gestürzt hat. Ebner-Eschenbach zeichnet das ergreifende Porträt einer aufrechten Frau und zugleich ein Panorama der Gesellschaft am Vorabend der 1848er- Revolution. Von der Kehrseite der Erziehung, der Überforderung durch eine mörderische Pädagogik, erzählt die brillante Novelle „Der Vorzugsschüler“ (1898), die Friedrich Torbergs „Schüler Gerber“ vorwegnimmt.
Neun Porträts: Von der ersten Krimiautorin Österreichs bis zur ersten Satirikerin Deutschlands
206 pages
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Wissenswertes und Kurioses, neu Betrachtetes und längst Vergessenes über Leben und Werk von neun Autorinnen aus mwehr als einem Jahrhundert. Bertha von Suttner, Auguste Groner, Sir Galahad, Martina Wied, Alma Johanna Koenig, Joe Lederer, Hertha Pauli, Annemarie Selinko, Gisela Eisner.
Eine Sammlung zeitloser Weisheiten über die Liebe, geordnet nach Themen wie Aufeinander zugehen, Leidenschaft und Vergänglichkeit. Die tiefgründigen Gedanken bleiben frisch und ansprechend.