Wir schreiben das Jahr 1936, und in Belgien ist das Maß voll: Die katholisch-nationalistische Jugendbewegung der Rexisten erhebt sich gegen Korruption, parlamentarische Abgehobenheit und soziale Verwahrlosung. Unter ihrem jungen Führer Léon Degrelle sorgt Rex für ein Erdbeben im politisch ebenso wie kulturell tief gespaltenen belgischen Staat. Als einer der ersten ausländischen Intellektuellen erfasst der rechte französische Publizist Robert Brasillach das Potenzial dieser Entwicklung. Er reist mehrfach nach Belgien, um Degrelle und dessen Rexisten zu besuchen, beobachtet scharf und berichtet seinen Lesern in mitreißendem Ton, was sich beim nördlichen Nachbarn zuträgt. Brasillachs Augenzeugenbericht vom Höhepunkt einer nonkonformen rechten Graswurzelbewegung erzählt meisterhaft von den Gefahren, die einer parteipolitischen Rechten drohen, wenn diese in freien Wahlen Gestaltungsmacht gewinnt und sich die Kräfte des Alten zu einer Einheitsfront dagegen zusammenschließen. Das macht ihn – leider! – zeitlos.
Robert Brasillach Book order (chronological)
A French author and journalist, his literary works explore love, life, and politics of his era, alongside a wide array of subjects from drama to world events. His non-fiction contributions, particularly his influential work in cinema history, reveal a keen interest in literary figures and contemporary affairs. Brasillach notably served as an editor for Je suis partout. His literary legacy remains intertwined with his controversial political stance, which ultimately led to his execution.






Les sept couleurs du vent
- 296 pages
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En sept parties très détachées les unes des autres, Robert Brasillach relate avec beaucoup de sensibilité dans ce roman l'histoire de la jeunesse des années trente à travers trois personnages, une jeune fille, Catherine, et deux garçons qui se disputent son coeur, Patrice et François. Les 7 couleurs permet, d'autre part, de comprendre la séduction exercée par le fascisme sur une jeunesse à la recherche d'un idéal, plus portée sur le romantisme que sur le politique, et dont les préoccupations premières ne sont que le bonheur.

