Kinder sollen spielen dürfen, lernen und lachen; dem wird jeder zustimmen. Doch in weiten Teilen der Welt können Kinder von dem, was wir Kindheit nennen, nur träumen. Von Kindern ohne Kindheit erzählt der Autor dieses Buches. Seine Geschichten sind erfunden, aber die Kinder darin nicht. In Uganda, Brasilien, Thailand, Russland, Indien – überall leben Kinder so, wie Herbert Günther es beschreibt. Er erzählt Geschichten gegen die Gleichgültigkeit.
Wilhelm Busch (1832–1908), Schöpfer von rabenschwarzen, abgründigen Bildergeschichten, war schon zu Lebzeiten eine Legende. Er selbst jedoch maß diesen Geschichten wenig Bedeutung bei, für ihn waren sie seine 'leichte Betriebsamkeit', und er fühlte sich vom Ruhm seiner skurrilen Gestalten verkannt. Doch seine Gemälde, das für ihn eigentlich Bedeutsame, hat er ängstlich vor den Augen der Welt verborgen. Schein und Sein war ein ewiges Thema seines Lebens. Mit kritischer Sympathie erzählt Herbert Günther, Niedersachse wie Busch, den Lebensweg des verletzlichen, sensibel-mürrischen und oft einsamen Menschen nach. Im Wechselspiel von Nähe und Ferne entsteht vor den Augen der Leser ein facettenreiches Bild vom Leben, Werk und von der Zeit des erfolgreichsten deutschen Humoristen, der eigentlich ein Maler und ein wenig auch ein Philosoph sein wollte.
Die Grenze zwischen Martins und Neles Dorf (beide 16) ist seit 5 Jahren verschwunden, aber in Martins Kopf existiert sie noch in Form unterschwelliger Feindseligkeit gegen alles, was aus dem Westen kommt. Auf einer Radtour lernt Nele die Gründe kennen.
„Kralle Papusch geht in die 4 b, ich in die 4 a. Kralle Papusch tut sich auf dem Schulhoft und überall dicke. Wer sich mit Kralle Papusch anlegt, ist verloren. Keine Ahnung, warum er es ausgerechnetauf mich abgesehen hat.“ Philipp ist nur noch genervt. Seine Mujtter hat sich in den Kopf gesetzt, die Welt zu verbessern, sein Vater will einen richtigen Mann aus ihm machen, und in der Schule wird er dauernd von dem ekligen Kralle gepiesackt. Die Einzige, die Philipp versteht, ist seine Freundin Lena. Als Philipps Mutter auch noch Kralle bei sich zu Hause einquartiert, weil dessen Mutter ins Krankenhaus muss, ist Philipp völlig genervt. Nur Philipps Hund Ludwig schließt Kralle gleich ins Herz. Aber vielleicht werden die beiden doch nocht Freunde?
Sarajevo— ein Wort mit einem wunderbar weichen Klang. Der vierzehnjährige Paul schnappt es im Vorübergehen auf. Doch was in seinen Ohren wie eine Zauberformel klingt, kündigt die erste große Katastrophe des 20. Jahrhunderts an. Pauls Alltag ist geprägt von ganz anderen, von pathetisch aufgeladenen Worten, die die Kriegsbegeisterung schüren. Pauls Vater und sein bewunderter großer Bruder melden sich als Freiwillige. "Weihnachten sind wir wieder zu Hause!" Mit diesen Worten verabschieden sie sich. Doch alles kommt ganz anders als erwartet und Pauls Familie zerbricht fast an diesem Krieg, der sich vier Jahre hinziehen wird. Immer dringlicher wächst in Paul die Frage danach, wie seine Zukunft aussehen wird, danach, was sich hinter den großen Worten verbirgt, und welches seine, Pauls Worte, sein könnten.
Über kaum einen Künstler dieses Jahrhunderts ist soviel Unsinniges und Entstellendes verbreitet worden wie über Joachim Ringelnatz. Das war zu seinen Lebzeiten so, und so blieb es nach seinem Tode. In Büchern und ungezählten Artikeln, bei jedem Jubiläum oder Gedenktag werden oberflächlich alte falsche Angaben wiederholt, geschwätzig neue unrichtige Behauptungen aufgestellt, werden Geschichten kolportiert, die dadurch nicht zutreffender sind, daß man sie seit Jahr und Tag als Wander-Anekdoten auch von anderen erzählt. Dabei war gerade er original, ohne es sein zu wollen: Persönlichkeit in jedem Augenblick. «Meine lange Nase und mein zackiges Profil reizten zur Karikatur. Aber mir scheint, dass die meisten Maler über der Karikatur das Porträt vergaßen».
Barry Wizard's five acrobatic frogs are missing, and Araminta and her best friend Wanda, aided by the spectral Sir Horace, follow the trail to Morris's Water Wonderland, where something fishy is going on
Seit gestern ist Frieden. Hanne, geboren 1931, war wie die meisten jungen Mädchen in Deutschland begeistertes Mitglied im BDM. Nach Kriegsende gilt nichts mehr, woran sie geglaubt hat. Mit den Besatzungstruppen kommt Adam, ein englischer Soldat, in ihr Dorf. Hanne merkt es als Erste: Zwischen Julia, ihrer besten Freundin, und dem jungen Engländer entsteht etwas, das noch vor Kurzem niemand für möglich gehalten hat. Über sich selbst bestimmen, den eigenen Gedanken und Empfindungen folgen, Freiheit statt Diktatur - für Hanne ist das eine ganz neue Erfahrung. Sie entdeckt ihre Neugier auf das Leben und die Liebe.
1963: Jonas, Britta, Reni und Robert. Jeder erzählt aus seiner Sicht die Geschichte ihres vorletzten gemeinsamen Schuljahrs. Britta ist vor fast drei Jahren aus Stralsund in den Westen gekommen, der schüchterne Robert wird zum Klassensprecher gewählt und verliebt sich in Britta. Jonas vermisst seinen an den Kriegsfolgen gestorbenen Vater. Die aufmüpfige Reni hat einen Studenten-Freund in der Stadt, der sie in eine politische Aktion hineinzieht. Die Geschichten der vier kulminieren in einem Kriminalfall, den der junge Kommissar Lembeck aufklären soll. Dabei bekommt der Kommissar selbst die Konsequenzen des Widerspruchs zu spüren, auf den die Jugendlichen gestoßen sind. Fünf Jahre vor 1968 geht es um den schwierigen Neuanfang nach der Nazizeit und um den Wert von Meinungsfreiheit und Demokratie inmitten des aufblühenden Kapitalismus. Unterrichtsmaterial zum Buch >> http://www.gerstenberg-verlag.de/fileadmin/Mediathek/KiGa_Schule/Widerspruch_Unterrichtsmaterial.pdf
Eine feinfühlig erzählte Geschichte über das Verhältnis zwischen Alt und Jung. Ferien mit der Grossmutter? Keine berauschende Idee, findet Elizabeth. Doch die Ruhe, die Offenheit und das Verständnis mit dem ihr die Grossmutter begegnet, überraschen sie. Während die Grossmutter sich jeden Tag ihrer Malerei widmet, erkundet Elizabeth die kleine, einsame Insel. Sie hat das Gefühl, nicht hierher zu passen. Eines Tages nimmt das scheinbar so ruhige Leben eine jähe Wendung: Elizabeths Grossmutter kommt ins Krankenhaus. Dass die vergangenen Wochen ihre letzten sein würden, hat sie ganz bewusst für sich behalten.
With fascination, Davie and his best friend Geordie watch the arrival of a new boy in their town. His history is a mystery - he seems to have come from nowhere, and when he arrives to live with his distant aunt, the local 'loony', 'Crazy Mary', no one envies him his new home.
Mit 32 Tafeln nach Bildern und Plastiken deutschsprachiger Dichter von Goethe bis Kafka, darunter neun farbigen Wiedergaben. Hardcoverausgabe, Leineneinband, 16 Seiten Text, 32 Bildseiten.
Jamie, Joshs kleiner Bruder, ist ein fröhlicher Junge, bis die Geburt eines neuen Babys ihn aus der Fassung bringt. Nach einem Albtraum über Wildkatzen verstummt er und trägt eine selbst gebastelte Katzenmaske. Josh versucht, Jamie aus seinem Rückzug zu holen.
Paula Mück verfolgt den Weg von ihrer Idee für einen Kinderfilm bis zur fertigen Produktion. Sie begleitet das Fernsehteam und die Kinder während der Drehtage und erklärt die Arbeit jedes Teammitglieds bis zur Ausstrahlung der Sendung.
Seit Okan da ist, dreht sich alles nur noch um ihn. Mama und Papa kaufen ihm Sachen, als ob Weihnachten w re. Sie fragen ihn, was er gern essen will. Und dann lassen sie ihn auch noch beim Mensch- rgere-dich-nicht gewinnen. Zu Ole hat Okan noch kein einziges Wort gesagt, seit er aus dem Kinderheim zu ihnen gekommen ist. Einen gro en Bruder hat Ole sich wirklich anders vorgestellt! Auf der Liste der meistgelesenen B cher f r den Wettbewerb "Deine, meine - eine Welt." Nach Motiven dieser Geschichte entstand ein halbst ndiger Kinderfilm in der ZDF-Folge "Bettkantengeschichten."
6 Wochen Sommerferien: Felix ist skeptisch, ob er sich freuen soll, desgleichen Laura. Aber weder Felix noch Laura haben viel Zeit, darüber nachzudenken.
Die alleinerziehende Mutter scheint wichtige berufliche Verpflichtungen den Bedürfnissen von Thomas, ihrem Sohn, voranzustellen. Thomas wird auch von seinem Vater arg enttäuscht. Wird ihm wohl Kathinka, die gleichaltrige Freundin, einen neuen erfüllten Weg aufzeigen können? (Quelle: Verzeichnis ZKL).
Im Urlaub lernt Malte (16) die ein Jahr ältere behinderte Bettina kennen. Er beginnt die Welt mit ihren Augen zu sehen - das normale Leben erscheint ihm aus dieser Sicht verlogen und banal.
Eine Geschichte vom Verlorengehen und vom Glück, wenn man sich wiederfindet. Seit einem Jahr sind sie unzertrennliche Freunde: Karoline und Leo, der Hund, der hauptsächlich ein Terrier ist, aber zu dessen Vorfahren Papas Meinung nach mindestens ein Collie, ein Schnauzer und ein Golden Retriever gehören. Leider muss Karoline für eine Woche ins Krankenhaus, die Mandeln sollen herausgenommen werden, nichts Besonderes, sagen alle. Das Schlimmste daran ist eigentlich nur, dass sie sich eine Woche von ihrem Hund trennen muss und er sie auch nicht im Krankenhaus besuchen darf. Alle versprechen, gut auf Leo aufzupassen, Mama und Papa und Karolines beste Freundin Paula. Aber bei einem Picknick am Baggersee passiert es. Es wäre doch eine Sünde, den fröhlichen Hund an so einem wunderbaren Tag an der Leine zu halten. Beim Stöckchenspiel nimmt Leo die Witterung von einem Hasen auf, sein Jagdinstinkt erwacht und nichts kann ihn mehr halten. - Nicht nur mit Menschenverstand, sondern auch mit viel Verständnis für Hunde erzählt Herbert Günther eine spannende Geschichte für kleine Leser, die mehr wollen als Texte für Leseanfänger.
Aufregung am Nordseestrand! Ein Abenteuer für Karoline und ihre beiden Leos Endlich ist Sommer! Leo, Karolines Freund, darf mit Karoline und ihrer Familie ans Meer fahren. Leo, der Familienhund, ist natürlich auch dabei und findet es ganz spannend, so viele Plätze und Gerüche zu erschnüffeln. Karoline ist fast schon ein bisschen eifersüchtig, dass ihr Lieblingshund sich mit Leo, dem Jungen, so gut versteht! Aber dann hat sie bald andere Sorgen. Denn mit den drei Kindern, die sie am Ferienort kennen lernen, stimmt irgendetwas nicht … Ob sie trotzdem Freunde werden können? Das dritte Abenteuer von Karoline und Leo - eine spritzige Feriengeschichte und tolle Urlaubslektüre!
Das Buch führt in die einzelfallorientierte Betrachtung leserechtschreibschwacher Kinder ein und vermittelt neuere Konzeptionen und Modelle zum Schriftspracherwerb. Der Leser kann sich über die wichtigsten Phasen und Methoden der Förderdiagnostik informieren, wobei die Prinzipien der Praktikabilität und Ökonomie im Unterrichtsalltag berücksichtigt werden. Auf der Grundlage des förderdiagnostischen Verständnisses werden praktische Maßnahmen und konkrete Hilfen zur Förderung leserechtschreibschwacher Kinder dargestellt.
Dr. Herbert G nther, 1929 in Bergshausen bei Kassel geboren, erinnert sich an Kindheit und Schulzeit in seiner Kasseler Heimat und an das Jura-Studium in Marburg an der Lahn. Er schildert die Lebensumst nde im und nach dem zwei-ten Weltkrieg und erz hlt von Ereignissen und Begegnungen in seiner Zeit als Landrat im Untertaunuskreis und in Kassel und aus den 16 Jahren als Hessi-scher Justiz- und Innenminister. Eine besondere Geschichte ist die Gr ndung der Deutschen M rchenstra e im Jahre 1975. In die Schilderung ernster Ereignisse sind immer wieder Episoden seines politischen Alltags eingestreut.
Zwei durch dick und dünn. Vom Glück, wenn man sich helfen kann Seit Karoline aus dem Krankenhaus entlassen wurde, lässt ein Gesicht sie nicht los: Leo, der Junge mit den traurigen Augen. Sie beschließt, ihn zu besuchen und bald sind Karoline und Leo auf dem besten Weg, dicke Freunde zu werden. Nur einer beäugt die neue Freundschaft misstrauisch: Familienhund Leo! Doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und Karoline und Leo müssen ihrem neuen Freund zur Seite stehen. • Eine wunderbare Freundschaftsgeschichte • Unverwechselbar illustriert von Dagmar Geisler
Eine Nachkriegskindheit in den 50er Jahren: nachdem er die Aufnahmeprüfung zur Oberschule verpatzt hat gewinnt Robert in einem Kinderheim an der Nordsee, in das er zur Erholung geschickt wurde, neues Selbstvertrauen und neue Freunde.
Berliner Texte - Band 2I. Berichte aus BerlinII. SatireIII. ZeitgedichtIV. Kleine ProsaV. Berlin in der NovelleVI. Berlin im DramaVII. Berlin im RomanVIII. Berliner LyrikIX. Berlin in der KritikX. Berlin von aussen